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Auch im Jahr 2023 wurden Spielplätze und Schulhöfe in Niederösterreich großgeschrieben. Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister freut sich über die zahlreichen Projekte: „Es wurden Pläne geschmiedet, Mitbeteiligungsprojekte umgesetzt, Spielgeräte aufgestellt, Pflanzen gesetzt und vieles mehr, was zu einer gelungenen Entstehung eines neuen Spielplatzes oder Schulfreiraumes beiträgt. Ich freue mich sehr, dass den Gemeinden als Schulerhaltern die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen ein großes Anliegen ist und die Entstehung von attraktiven Bewegungs- und Begegnungsräumen in Niederösterreich stark voranschreitet.“

Im Jahr 2023 wurden mit Unterstützung des Projektteams Spielplatzbüro der NÖ Familienland GmbH im Rahmen des Wettbewerbs „10×10=100“ zehn neue Spielplätze bzw. Schulfreiräume geschaffen. Innerhalb des Beratungsprogramms konnten 15 weitere Bewegungs- und Begegnungsräume bedürfnisgerecht geplant und einige davon bereits umgesetzt werden. In Summe wurden somit 25 Projekte bedürfnisgerecht konzipiert, wobei der Schwerpunkt auf inklusiver Nutzung und naturnaher Gestaltung lag.

Mitbeteiligung: Demokratischer Planungsprozess
Im Rahmen von Planungs- und Pflanzwerkstätten konnten 2023 rund 1.300 junge Menschen ihre Wünsche und Meinungen äußern und so aktiv bei der Planung und Umsetzung mitwirken. „Diskutiert wird dabei nicht nur über Spielgeräte und Erholungsmöglichkeiten, sondern auch über Hecken, Sträucher und Bäume. Die Kinder und Jugendlichen werden in die Planung und Gestaltung vollumfänglich eingebunden“, führt die Landesrätin aus.

Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit Paul und Amelie.

Inklusion: Barrierearme Treffpunkte der Generationen
Für die Zukunft ist die barrierearme Gestaltung mit Fokus auf Inklusion ein nächstes Ziel. Hier sollen sich alle Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen wohlfühlen. „Möglichkeiten zur Bewegung und Begegnung für alle sollen geschaffen werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, teilhaben können. Das schließt Menschen mit Behinderung ebenso wie ältere Menschen mit Rollatoren und Eltern mit Kinderwägen mit ein. Es ist schön zu sehen, dass Inklusion immer mehr in unseren Köpfen ankommt und umgesetzt wird. Spielplätze und Schulhöfe, die wirklich allen zugänglich sind, sind wichtige Wegweiser und Vorzeigebeispiele für ein gelungenes Miteinander in unserer Gesellschaft“, ist Teschl-Hofmeister überzeugt.

Schwerpunkt Natur
Ein weiterer Schwerpunkt liegt beim Thema naturnahe Gestaltung. Bei neu geplanten Spielplätzen und Schulhöfen steht stets der Aspekt im Vordergrund, bereits vorhandene Baum- und Strauchbestände zu nutzen. Diese dienen als kühlende Schattenspender und tragen wesentlich zum Wohlfühlen bei. Pflanzen sind aber nicht nur für Menschen, sondern auch für die Tierwelt sehr wichtig – sind sie doch Lebensräume für eine riesige Anzahl an Lebewesen. „Ein sorgfältig begrünter Spielplatz mit Schattenspendern, Verstecksträuchern und Naschhecken ist nicht nur schön anzusehen, sondern erfüllt gleich mehrere Zwecke. Daher ist es essenziell, dass bei der Planung der Bewegungsräume das Augenmerk auch vermehrt auf die Pflanzenwelt gelegt wird“, so die Landesrätin zum Abschluss.

Foto: © NLK Pfeffer

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