Arbeitsgespräch mit Frauenministerin Susanne Raab

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Bundesministerin Susanne Raab und Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister
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LR Teschl-Hofmeister: Verstärkte Initiativen gegen Gewalt an Frauen

WIEN. Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich heute Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Frauenministerin Susanne Raab in Wien um aktuelle Herausforderungen und Anliegen im Frauenbereich zu besprechen. „Unsere umfassenden Initiativen und Angebote im Bereich der Gewaltprävention und des Opferschutzes in Niederösterreich sowie künftiges gemeinsames Vorgehen, um ein gewaltfreies Leben für Frauen und Kinder in Österreich zu ermöglich, standen im Fokus unseres Zusammentreffens. Mit dem Gewaltschutzgesetz und unseren Gewaltschutzmaßnahmen haben wir in Österreich zwar eine Vorreiterrolle eingenommen, die Serie an Frauenmorden im letzten Jahr hat aber gezeigt, dass auch wir die Augen nicht verschließen dürfen. Dieses Thema bedarf einer laufenden Präventionsarbeit und Zusammenarbeit aller involvierten Stellen. Dabei ist uns in Niederösterreich vor allem die Zusammenarbeit aller Expertinnen und Experten in den Bereichen Gesundheits- und Polizeiwesen, im Bildungsbereich und aus den Fraueneinrichtungen ein besonderes Anliegen. So haben wir nach den gehäuften Vorfällen im Vorjahr einen Runden Tisch installiert. Ziel dieser Expertinnen- und Expertenrunde ist die bessere Vernetzung aller Einrichtungen und Anlaufstellen“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister im Anschluss an den Termin, die auch die Wichtigkeit der umfassenden Männerberatung betonte.

Auch konkrete Ideen und bereits umgesetzte Maßnahmen sind aus den Runden Tischen bereits hervorgegangen: „Wir haben uns länderübergreifend bereits geeinigt, dass wir künftig verstärkt daran arbeiten werden, Frauen noch intensiver darüber zu informieren, woher sie in ihrem Umfeld Hilfe und Unterstützung bekommen können. Niederösterreich verfügt über zehn Frauenberatungsstellen und sieben Außenstellen. Darüber hinaus gibt es sechs Frauenhäuser und Notunterkünfte, an denen Frauen und Kinder vor weiteren Übergriffen sicher sind sowie Schutz und Zuflucht finden. Einen wichtigen Stellenwert nehmen auch die Gewaltschutzzentren ein. Unsere niederösterreichische Initiative in Supermärkten mit handlichen Informationsfoldern samt Notrufnummern und Anlaufstellen bietet dazu einen niederschwelligen Zugang für Betroffene“, so die Landesrätin.

Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister

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