Bauarbeiten für die Sanierung Ybbsbrücke bei Ybbs im Zuge der Landesstraße B 25 beginnen.

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DI Helmut Postl (Leiter der Abteilung Brückenbau), LR Ludwig Schleritzko, DI Franz Stiedl (Leiter der Straßenbauabteilung Amstetten)
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Landesrat Ludwig Schleritzko nahm in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den Baubeginn für die Generalsanierung der Ybbsbrücke bei Ybbs im Zuge der Landesstraßen B 25 vor.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko: „Der NÖ Landesstraßendienst trägt für über 4.500 Brücken die Verantwortung. Sie reichen von Brücken über kleinere Bäche bis hin zu jenen über die Donau oder Talübergänge. Hier braucht es natürlich besondere Aufmerksamkeit, damit die Verkehrssicherheit jeden Tag gewährleistet ist. Die Investitionen in die Brücke über die Ybbs in der Höhe von rund € 1,6 Mio. sorgen genau dafür.

Ausgangssituation:

Das bereits in die Jahre gekommene, 1965 erbaute Plattentragwerk wies massive Zeitschäden auf bzw. es entsprachen einige Bauteile dieser Brücke nicht mehr den heutigen Standards.

Um eine weitere Substanzschädigung zu vermeiden, sowie einen optimalen, reibungslosen und sicheren Verkehrsfluss zu ermöglichen, hat sich der NÖ Straßendienst (Abteilung Brückenbau) entschlossen, das Brückenobjekt einer Generalerneuerung zu unterziehen.

Ausführung:

Beim Brückenobjekt (Stützweite rund 102 m) wird im Zuge der Sanierungsmaßnahmen der Fahrbahnbelag, die beiden Randbalken sowie die Brückenabdichtung abgetragen und anschließend durch eine dem letzten Stand der Technik entsprechenden Ausführung ersetzt.

Durch einen bewehrten Aufbeton wird außerdem das Tragwerk für den anfallenden, erhöhten Fahrzeugverkehr ertüchtigt bzw. verstärkt.

Beidseitig wird zur Absturzsicherung ein neues Brückengeländer und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ein Fahrzeugrückhaltesystem (Leitschienen) montiert.

Die gesamten Bauarbeiten werden von der Firma Strabag AG, 3532 Rastenfeld, ausgeführt. Mit der Fertigstellung ist – je nach witterungsbedingten Baufortschritt – spätestens Ende Oktober zu rechen.

Verkehrsbehinderungen ab 10. Mai

Während der Bauphase stehen zum größten Teil immer je Richtungsfahrbahn ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Vereinzelt kann es vorkommen, dass es in der verkehrsarmen Zeit wie z.B. in der Nacht oder an den Wochenenden auf Grund der erforderlichen Arbeiten zu einspuriger Verkehrsführung kommt, die entweder händisch oder mit Ampelanlage geregelt wird.

Der NÖ Straßendienst ersucht die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern um Verständnis während den Bauarbeiteten.

Foto: zVg

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