Corona-Schnelltestungen für NÖ Schulen werden fortgeführt

832
Bildungsdirektor Johann Heuras und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister
Anzeige

LR Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Heuras begrüßen Beschluss der NÖ Landesregierung

St. Pölten. Die niederösterreichische Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung die weitere Durchführung von COVID-19 Schnelltests für niederösterreichische Schülerinnen und Schüler beschlossen. „Es ist davon auszugehen, dass uns die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen in unseren Schulen noch längere Zeit erhalten bleiben. Derzeit rechnen wir damit, dass die regelmäßigen Testungen an unseren Bildungsstandorten noch bis Ende dieses Jahres 2021 zur Aufrechterhaltung eines möglichst hohen Sicherheitsmaßstabs sinnvoll sein werden. Der Beschluss der NÖ Landesregierung über die Verlängerung der Testungen freut uns daher“, betonen dazu Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. Vergangene Woche wurden an Niederösterreichs Schulen 67 Schülerinnen und Schüler und 10 Lehrkräfte und Schulpersonal positiv auf das Coronavirus getestet.

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie sollen die Schülerinnen und Schüler, die nun wieder im Präsenzunterricht unterrichtet werden, bei Verdacht möglichst rasch auf das Coronavirus getestet werden können. Die Testungen sind dabei ein wichtiger Teil der Hygiene- und Sicherheitskonzepte und sollen dafür sorgen, dass der Unterricht vor Ort möglichst lange aufrechterhalten und die Gesundheit aller Beteiligten bestmöglich geschützt werden kann. Die Firma Artichoke Computing GmbH arbeitet dazu mit Gurgellösungen die anschließend mit dem als sehr zuverlässig geltenden RT-Lamp-Verfahren ausgewertet werden. Derzeit werden Niederösterreichs Schülerinnen und Schüler regelmäßig mittels Selbsttestung auf das Virus getestet. Zusätzlich zu den Selbsttestungen läuft seit einigen Wochen auch noch ein „PCR-Screening“ an den Schulen. Mobile Teams kommen bereits seit einigen Monaten dann zum Einsatz, wenn positive Fälle aufgetreten sind und das nahe Schulumfeld des Betroffenen erneut getestet werden soll. Bereits über 13.902 Proben wurden von diesen mobilen Teams genommen. Davon waren 96 Proben positiv und daraus folgend 13.806 Proben negativ.

„Ein bisschen wird es noch dauern bis der normale Schulalltag, wie wir ihn uns alle wünschen, wieder möglich werden wird. Mit unseren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sind wir aber auf einem guten Weg dorthin. Unser Dank gilt in dieser Hinsicht vor allem den Pädagoginnen und Pädagogen, den Schulleitungen und dem Schulpersonal, welche die Umsetzung vor Ort erst möglich machen. Bedanken möchten wir uns auch bei den Familien, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern, die verantwortungsbewusst an den Testungen teilnehmen und die gesetzten Maßnahmen engagiert mittragen“, so Teschl-Hofmeister und Heuras abschließend.

Foto: NLK Pfeiffer

Anzeige