Anzeige

Ab heute können die Besucher:innen des „Flederhaus“ mit Panoramablick gemütlich über St. Pölten abhängen. Die öffentliche Verweiloase in der Waldstraße auf dem Hügel hinter der HTL wird täglich von 7 bis 19 Uhr zugänglich sein.

Nicht für Fledermäuse, sondern für Besucher:innen ist das Flederhaus konzipiert: 12 Hängematten und 16 Hängesessel laden darin zum „Abhängen” ein. Die temporäre Holzkonstruktion des Architekturstudios heri & salli besitzt das Erscheinungsbild eines viergeschossigen Hauses mit Satteldach. Der Raum zwischen den offenen Giebelwänden ist frei von sämtlichen festen Einbauten und dient einzig dem Zweck, sich schaukelnd zu entspannen und einen Moment der Ruhe zu finden. In jedem Geschoss gibt es eine indirekte Beleuchtung, die so angeordnet ist, dass nur wenig Licht in die Umgebung abstrahlt.

Das Flederhaus von vorne mit dem Schriftzug “#visitstpoelten.

16 m hoch, 10 m breit und 6 m tief ist die Holzkonstruktion des Flederhauses, welches zuletzt in der Seestadt Aspern ein Blickfang war. Da es dort einem Wohnbau weichen musste, wurde ein neues Zuhause in St. Pölten gefunden  – und zwar am Gipfel des „Rodelhügels” an der Waldstraße zwischen HTL und Kolpinghaus. Neben jenen am Panoramaweg und am Viehofner See ist das Flederhaus der bereits dritte Aussichtsturm der Stadt.

Die oberste Etage des Flederhaus befindet sich weitere 11 Meter über dem Gipfel des Hügels in der Waldstraße. (Foto: Josef Bollwein)

Das Flederhaus – der neue Aussichtsturm mitten in St. Pölten ist nun eröffnet.

Abends ruht das Flederhaus
Das Flederhaus kann täglich von 7 bis 19 Uhr besucht werden. Abends wird der Zugang in die oberen Geschoße gesperrt bzw. in den frühen Morgenstunden jeweils wieder geöffnet. Das Auf- und Zusperren wird dabei vom etablierten Sperrdienst der Abwasserentsorgung durchgeführt, der dies bereits bei den öffentlichen WC-Anlagen der Stadt übernimmt. Damit dabei niemand eingesperrt wird, werden davor alle Etagen abgegangen. Um die laufende Wartung, Müllentleerung und die jährliche Überprüfung kümmert sich, wie bei den beiden bereits bestehenden Aussichttürmen, die Stadtgärtnerei.

Foto: © Josef Vorlaufer

Anzeige