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Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister

Das Land Niederösterreich erhöht die Förderung für das österreichweit einzigartige Projekt AKUTteam NÖ von 400.000 Euro im Jahr 2022 auf 1.375.000 Euro im Jahr 2023

ST. PÖLTEN. In der heutigen Sitzung der NÖ-Landesregierung wurde die Erhöhung der Förderung für das AKUTteam NÖ beschlossen. „Menschen, die sich plötzlich in extremen Krisensituationen, wie etwa bei plötzlichen Todesfällen im engen Familien- oder Freundeskreis oder bei Gewalttaten wiederfinden, brauchen professionelle Hilfe, die sie betreuen und die ihnen zur Seite stehen. Unser Ziel ist es, unseren Landsleuten Halt zu geben und traumatische Krisen und psychische Folgestörungen bei Betroffenen zu vermeiden“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Betrug die Förderung im Jahr 2022 400.000 Euro, so wurde sie für das Jahr 2023 auf 1.375.000 Euro erhöht. „Waren es 2021 rund 1.000 Einsätze, so verzeichneten die Expertinnen und Experten des AKUTteams im Vorjahr mehr als 1.200 Einsätze. Die Tendenz von heuer zeigt einen weiteren Anstieg der Alarmierungszahlen von ca. 35 Prozent.“ Die Erhöhung der Förderung ist auf die steigende Anzahl von Einsätzen sowie auf erforderliche organisatorische Umstellungen zurückzuführen.

Das AKUTteam NÖ existiert seit 2017 und bietet Menschen in plötzlich auftretenden extremen Krisensituationen kompetente psychosoziale Beratung und Unterstützung. Im Anlassfall erfolgt die Alarmierung über den Rettungsnotruf 144 oder die telefonische Gesundheitsberatung 1450. Für die anschließende Betreuung zeichnen Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte mit psychotherapeutischer Ausbildung sowie erfahrene Fachkräfte im Sozialbereich verantwortlich. Durch eine professionelle Unterstützung von Betroffenen in der ersten Schockphase sollen traumatische Krisen und psychische Folgestörungen verhindert werden.

Foto: © Land NÖ

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