Leistbares Wohnen in der Grutschgasse

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Silvia Drechsler, Ferdinand Rubel, Karl Wilfing und Fritz Kittel (von links) auf einer Spielfläche des Wohnhauses Grutschgasse 5 bei der Schlüsselübergabe.
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Schlüsselübergabe 39 geförderter Wohnungen

MÖDLING. Ein weiteres Bauprojekt am Areal der ehemaligen Gendarmerie-Zentralschule ist abgeschlossen und bereits bezogen. Am 16. Juni fand die Schlüsselübergabe für das erste von zwei Wohnhäusern der EGW Wohnbau in der Grutschgasse 5 statt. 39 geförderte Wohnungen konnten übergeben werden, damit entstand wieder leistbarer Wohnraum in Mödling.

Das Wohnhaus wurde von PLOV Architekten ZT GesmbH geplant und vom Generalunternehmer Firma Swietelsky gebaut. Die Baukosten beliefen sich auf zirka 4,9 Millionen Euro. Wegen der Corona-Krise wurde der Bau für wenige Wochen unterbrochen, die Schlüsselübergabe konnte dennoch zeitgerecht erfolgen. Die Häuser überzeugen durch ihre Architektur mit großen Balkonen und Freiflächen der Wohnungen und einem großzügigen Stiegenhaus. Auch eine Besenstrichfassade, der Fliesenbelag im Stiegenhaus und viel sichtbarer Beton sind ein nicht oft gesehenes Highlight im gemeinnützigen Wohnbau.

EGW-Geschäftsführer Fritz Kittel: „Wir sind stolz, dass wir in einer Gemeinde mit so hoher Lebensqualität bauen durften. Die große Nachfrage hat uns überzeugt, dass ein geförderter Wohnbau auch in solch lebenswerten Gemeinden sehr wichtig ist, um den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit zu bieten in der Region zu bleiben.“ Aufgrund der Corona-Maßnahmen wurde auf einen Festakt verzichtet, der Präsident des NÖ-Landtages Karl Wilfing sowie Vizebürgermeister Silvia Drechsler und Vizebürgermeister Ferdinand Rubel besichtigten die Anlage und wünschten den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern alles Gute in ihren neuen Wohnungen.

Der zweite Bauteil in der Grutschgasse 18 mit 42 weiteren geförderten Wohnungen soll im August fertiggestellt und die Schlüssel an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner vergeben werden. Der Bauteil West wurde vom Architekturbüro Maurer und Partner ZT GmbH geplant.

Foto: Bernhard Garaus

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