Nach der Verkehrsfreigabe für die Umlegung der Landesstraße L 148 im August 2022 starten die Hauptarbeiten für die Niveaufreimachung der Eisenbahnkreuzung mit der Landesstraße B 54 im Süden von Wiener Neustadt.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit der Umsetzung des Projektes mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 19 Millionen Euro leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Straße und Schiene. So hat sich das Land Niederösterreich das Ziel gesetzt sämtliche neuralgische Eisenbahnkreuzungen durch Unter- oder Überführungen zu ersetzen. Mit der Unterführung an der B 54 in Wiener Neustadt kommen wir der räumlichen Trennung der Verkehrsträger Straße und Schiene einen weiteren Schritt näher“.

Bürgermeister Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko (v.l.n.r.) Foto: © NLK Burchhart

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko: „Dieses Projekt vereint mehrere Vorteile: Wir steigern die Verkehrssicherheit für die Menschen in unserem Land, können das Bahnangebot verbessern und den Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Region, egal ob im Auto, auf dem Rad oder zu Fuß, Wartezeiten ersparen“.

Bürgermeister Klaus Schneeberger: „Mit diesem Meilenstein in der Verkehrspolitik Wiener Neustadts wird für tausende Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, vor allem aber auch für die Einsatzfahrzeuge und alle Wirtschaftstreibenden, das tägliche Warten vor dem Schranken ein Ende nehmen. Zu guter Letzt schaffen wir damit auch eine Entlastung der Umwelt, die durch Abgase während der Staus vor dem Schranken belastet wurde.“

Wo die Landesstraße B 54 die Trasse der Mattersburger und der Aspangbahn kreuzt, wird der Bahnübergang aufgelassen und durch eine Bahnunterführung ersetzt. Am bestehenden Bahnübergang sind täglich rund 12.500 Fahrzeuge auf 500 Züge getroffen.

Mit der neuen Unterführung werden gleichzeitig weitere Bahnübergänge an der Gymelsdorfergasse, Frohsdorfer Straße, Badener Straße sowie an der Südbahngasse aufgelassen werden. Dadurch wird die Sicherheit erheblich erhöht und das Risiko eines Unfalls zwischen Bahn und Straßenverkehrsteilnehmer gebannt. Zusätzlich wird der Verkehrsfluss für die Autofahrer verbessert, da die vor allem auf der Südstrecke auf Grund der hohen Zugsfrequenz notwendigen, langen Schrankenschließzeiten an den betroffenen Eisenbahnkreuzungen im Stadtgebiet und die damit verbundenen Wartezeiten für den Individualverkehr entfallen. Außerdem werden von der Fahrbahn getrennte Geh- und Radwege bzw. wo erforderlich Geh- und Radwegunterführungen an den aufgelassenen Bahnübergängen errichtet. Die Bahnunterführung wird in einem gemeinschaftlichen Projekt des Landes Niederösterreich und der Stadt Wiener Neustadt gemeinsam mit den ÖBB errichtet.

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