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Verlässlich, schnell und komfortabel – so muss der öffentliche Verkehr für die Menschen in Niederösterreich zur Verfügung stehen. Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 wird das regionale Bahnangebot in der Ostregion um über sechs Prozent auf über 50 Millionen gefahrene Kilometer pro Jahr erweitert. Speziell für die Fahrgäste entlang der Südbahn gibt es mit dem CJX9 eine lang ersehnte Verbesserung: Die neue schnelle Verbindung verkehrt täglich mindestens einmal pro Stunde von Wien Floridsdorf über Wien Meidling und Baden nach Wiener Neustadt und weiter nach Neunkirchen, Ternitz, Gloggnitz und Payerbach-Reichenau. In der Hauptverkehrszeit an Werktagen fährt der CJX9 sogar jede halbe Stunde. Die Fahrzeit ab Wien Meidling beträgt zwölf Minuten nach Baden bzw. 25 Minuten nach Wiener Neustadt.

Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Mit dem neuen Zug schaffen wir eine wirklich bedeutsame und auch ersehnte Entlastung für unsere Pendler, denen jetzt pro Stunde bis zu 900 zusätzliche Sitzplätze auf dieser sehr stark nachgefragten Strecke zur Verfügung stehen. Die neue Schnellverbindung bringt eine echte Aufwertung auf der Südbahn. Meine klare Forderung in Richtung ÖBB ist, dass die Züge auch pünktlich und zuverlässig sind. Unsere Pendler, Schüler und Familien müssen sich auf den öffentlichen Verkehr verlassen können.“

Damit ist die neue Verbindung für Menschen auf dem Weg zur Arbeit und Freizeitreisende die perfekte Alternative zum Railjet, um schnell und umsteigefrei ins Wiener Stadtzentrum bzw. ins südliche Niederösterreich zu gelangen. Neben der flotten Fahrtzeit punktet der Cityjet auch mit seinen barrierefreien Niederflureinstiegen und großzügigen Abstellflächen für u.a. Fahrräder und Kinderwägen.

Roman Miklautz, Leiter Nah- und Regionalverkehr ÖBB-Personenverkehr AG, LH-Stv. Udo Landbauer, Christof Hermann, Regionalmanager Ostregion ÖBB-Personenverkehr AG, und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll (v.l.n.r.) stellten den neuen CJX9 vor. Foto:© NLK Pfeiffer

Durch den neuen schnellen Nahverkehr auf der Südbahn analog zum seit 2017 auf der Westbahnstrecke bestehenden schnellen Nahverkehr werden die wichtigen Umsteigeknoten Baden bei Wien und Wiener Neustadt attraktiver mit schnellem Nahverkehr erreicht. In Wiener Neustadt besteht Anschluss zu den wichtigen niederösterreichischen Regionalbahnstrecken im Industrieviertel wie der Gutensteinerbahn, Puchbergerbahn, Aspangbahn, Mattersburgerbahn ins Burgenland oder S-Bahn Linie S60 auf die Pottendorfer Linie. Damit wird es für Pendler einfacher und stabiler aus der Region in die Ballungszentren mit genügend Sitzplätzen zu pendeln.

Durch den schnellen Nahverkehr über die Linie CJX9 mit Desiro Mainline Zügen werden in Baden bei Wien neu auch mit einmal Umsteigen zur S-Bahn Linie S3 in Baden bei Wien die Stationen südlich von Baden zusätzlich schnell von/nach Wien oder Wiener Neustadt angebunden. Reisende aus den S-Bahn-Stationen der Südbahn wie Kottingbrunn, Sollenau, Theresienfeld oder Wiener Neustadt Nord erhalten dadurch bis zu 25 Minuten schnellere Verbindungen von/nach Wien mit einmal Umsteigen in Baden bei Wien auf den neuen CJX9. Für die Bahnhöfe Bad Vöslau, Leobersdorf oder Felixdorf ergeben sich ebenfalls zusätzliche schnelle Verbindungen nach Wien zu den zwei REX-Linie (REX1, REX3) mit Umstieg Baden bei Wien.

VOR Geschäftsführer Wolfgang Schroll: „Mit 10. Dezember 2023 geht die Entwicklung des Öffentlichen Verkehrs im Sinne der niederösterreichischen Fahrgäste einen Riesenschritt weiter: Wir steigern nicht nur das Bahnangebot um insgesamt rund sechs Prozent auf rund 50 Millionen Kilometer pro Jahr, auch im VOR-Regionalbusbereich werden hunderte Verbesserungen umgesetzt.“

„Nach dem coronabedingten Rückgang der Fahrgastzahlen können wir uns nun über einen Bahnboom freuen. Dieser verlangt natürlich auch entsprechende Maßnahmen, um dafür zu sorgen, dass unsere Reisenden sicher, komfortabel und pünktlich ans Ziel kommen. Mit dem neuen CJX9 konnte eine solche Maßnahme nun umgesetzt werden“, so Roman Miklautz, Leiter Nah- und Regionalverkehr ÖBB-Personenverkehr AG. Christof Hermann, Regionalmanager Ostregion ÖBB-Personenverkehr AG, ergänzt: „Mit der neuen, schnellen Nahverkehrsverbindung zwischen Wiener Neustadt und Wien wird für zusätzliche Sitzplätze auf dieser viel befahrenen Strecke gesorgt. Ich möchte mich bei allen beteiligten Partnern bedanken, dass wir dieses Angebot gemeinsam realisieren konnten.“

Der Fahrplan 2024 bringt eine Reihe von Leistungsausweitungen und setzt auf vielen Bahnstrecken neue Angebotsstandards, die den öffentlichen Verkehr insgesamt noch attraktiver machen. Im gesamten Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) werden nun über 50 Millionen Angebotskilometer im Schienen-Nahverkehr erbracht. Dies entspricht einer Ausweitung von etwa 3,2 Millionen gegenüber dem Fahrplan 2023. Neben den Verbesserungen im Bahnbereich kommt es auch auf den insgesamt rund 900 Buslinien im VOR zu hunderten Optimierungen. So wird das bestehende Busangebot an die neuen Bahnfahrpläne angepasst, um weiterhin optimale Umstiege zu gewähren. Zudem kommt es auf vielen Linien zu bedarfsgerechten Anpassungen – etwa bessere Anbindungen an Schulbeginn- und Endzeiten oder angepasste Routenverläufe. Insgesamt werden anlässlich des Fahrplanwechsels unzählige Änderungen durchgeführt, die in enger Abstimmung mit Gemeinden, Schulen und anderen Betroffenen erarbeitet wurden.

Alle neuen Fahrpläne mit Gültigkeit ab 10. Dezember 2023 stehen bereits über die Fahrplanservices des VOR unter anachb.vor.at oder der VOR AnachB App zur Verfügung.

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