„Gemeinden sind nach Shutdown finanziell ausgehungert“

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Der Ybbser SPÖ-Bürgermeister Alois Schroll gab am 8. Mai einen Rückblick auf 58 Tage Shutdown und erklärt, was die Stadt und die Gemeinde jetzt braucht, um mit einem blauen Auge aus der Krise zu kommen. Foto: Ulrike Fischl
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YBBS AN DER DONAU. – Am 8. Mai lud NR Bgm. Alois Schroll zu einer eilig einberufenen Pressekonferenz. Thema war die durch die Coronakrise angespannte finanzielle Situation der 2096 Gemeinden in Österreich.

Alois Schroll: „In den letzten Wochen des Zusperrens in Österreichs sind für alle Gemeinden die Einnahmen aus Kommunalsteuern etc. dramatisch gesunken. Gleichzeitig werden sowohl von privaten Personen als auch Firmen viele Bitten um finanzielle Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten herangetragen. Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft immer weiter auseinander, die Lage für alle Gemeinden spitzt sich immer mehr zu. Innerhalb der Stadtgemeinde Ybbs macht sich die umsichtige Finanzpolitik meiner Vorgänger und mir nun bezahlt, die Stadt hat noch immer finanzielle Reserven.“

Aber für alle Gemeinden in Österreich fordert Schroll nun ebenfalls ein Corona- Hilfspaket.

Schroll abschließend: „Wir Gemeinden sind nicht nur Daseinsfürsorger sondern auch einer größten Arbeitgeber des Landes. Es muss daher eines der obersten Ziele der Bundesregierung sein, die Gemeinden finanziell zu stützen. JETZT!“

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