Wachablöse an der Grenze: Landesstraßendienst übergibt an Bundesheer

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An 9 Grenzübergängen zu Tschechien und der Slowakei hat der NÖ Landesstraßendienst in den letzten Wochen einen Assistenzeinsatz geleistet. Mit Freitag, 8. Mai, übergibt der Straßendienst nun seine Aufgaben an das Bundesheer. Foto: © NLK Pfeiffer
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Der NÖ Landesstraßendienst stand in den letzten Wochen im Assistenzeinsatz an neun Grenzübergängen zu Tschechien und der Slowakei. „Die über 120 Mitarbeiter unterstützten die Bezirkshauptmannschaft, die Polizei und das Bundesheer dort bei administrativen Tätigkeiten und händigten etwa Grenzgängern die notwendigen Erklärungen aus. Mit dem 8. Mai übergibt der Straßendienst nun seine Aufgaben an das Bundesheer. Die Zusammenarbeit vor Ort hat das gute Miteinander im Land NÖ einmal mehr unter Beweis gestellt“, erklärt NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, der sich mit Brigadier Martin Jawurek selbst ein Bild vom Einsatz an der Grenze gemacht hat.

Zu Beginn dieser Maßnahmen wurden vom Straßendienst auch für die notwendige Infrastruktur gesorgt, in dem etwa eine Rampe in Kleinhaugsdorf errichtet wurde, um die LKW besser abfertigen zu können, oder mobile Unterkünfte für Heer, Polizei und Bezirksverwaltungsbehörden errichtet wurden. „So konnte sowohl die Mobilität aufrechterhalten werden, was gerade für die Wirtschaft von enorm wichtiger Bedeutung ist und gleichzeitig die gesundheitliche Sicherheit gewährleistet werden“, so Schleritzko.

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