„Die wichtigste Sprache an diesem Abend war Bulgarisch.“ Mit diesen Worten beschreibt Pianistin und Gala-Initiatorin Donka Angatscheva einen Konzertabend, der Wien noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die „Gala der bulgarischen Kultur und Musik (Opus 3)“ verwandelte das Wiener Konzerthaus in ein Zentrum von Kunst, Emotion und kultureller Identität – und wurde zu einem eindrucksvollen Fest der musikalischen Verständigung zwischen Bulgarien und Österreich.
Während die Straßen der Stadt am Sonntagabend beinahe ruhig wirkten, füllte sich der historische Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses bis auf den letzten Platz. Das Publikum erlebte ein hochkarätiges Programm voller Virtuosität, Leidenschaft und musikalischer Vielfalt. Minutenlange Standing Ovations machten deutlich, dass hier weit mehr als ein klassisches Konzert stattfand: Die Gala entwickelte sich zu einem emotionalen kulturellen Ereignis von außergewöhnlicher Strahlkraft, unter den begeisterten Gästen waren u. Alaxander Schallenberg, Anelia Peschev, Familie Fassabend und viele weitere.

Für die musikalische Gestaltung sorgten renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Bulgarien und Österreich, darunter Sandra Pires, Lidia Baich, Ildikó Raimondi, die Wladigeroff Brothers, Orlin Pavlov sowie das Zhivko Petrov Trio. Begleitet wurden sie von der Sinfonietta Vratsa unter der Leitung von Hristo Pavlov.
Mit emotionaler Intensität und musikalischer Kraft gelang es den Mitwirkenden, eine besondere Verbindung zwischen Bühne und Publikum entstehen zu lassen. Besonders gefeiert wurde das gemeinsame Duett von Sandra Pires und Orlin Pavlov, die erstmals eine eigens arrangierte Version von „Here I Am“ präsentierten.
Bereits im Vorfeld der Gala war deutlich geworden, welche kulturelle Bedeutung die Veranstaltung besitzt. Bei einem Empfang in der Botschaft der Republik Bulgarien in Wien hatten Gala-Initiatorin Donka Angatscheva und Botschafterin Desislava Naydenova-Gospodinova gemeinsam Künstler, Medienvertreter und Wegbegleiter empfangen. Die Botschafterin betonte dabei die verbindende Kraft von Kunst und Musik sowie die enge kulturelle Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und Österreich.
Oder, wie Donka Angatscheva es am Abend der Gala formulierte: „Die wichtigste Sprache an diesem Abend war Bulgarisch.“ Und Wien verstand jedes Wort.