Start Niederösterreich Demokratie beginnt in der Volksschule

Demokratie beginnt in der Volksschule

Aktionswoche bringt Gemeindepolitik in die Klassenzimmer

In der Volksschule Alland zogen Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl gemeinsam Bilanz über die Aktionswoche „Kommunale Bildung“. Die Initiative fand heuer bereits zum fünften Mal in Niederösterreich statt – und zeigt, wie früh Demokratie erlebbar gemacht werden kann.

Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsminister Christoph Wiederkehr Foto: © NLK Burchhart

Vom 18. bis 22. Mai besuchten Schulklassen in ganz Niederösterreich Gemeindeämter, lernten die Arbeit von Bürgermeisterinnen und Gemeinderäten kennen und erfuhren, wie kommunale Entscheidungen entstehen. Begleitet wurde die Woche von einem Kinderbuch, das der Gemeindebund seit 2021 herausgibt – heuer wurden bereits 17.700 Exemplare verteilt. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte Teschl-Hofmeister. Mehr als die Hälfte der Menschen weltweit lebe in Staaten ohne freie Wahlen oder Meinungsfreiheit. Deshalb müssten Kinder schon früh erfahren, dass ihre Stimme zählt – etwa bei der Mitgestaltung von Schulfreiräumen oder Spielplätzen. Auch Bundesminister Wiederkehr sieht die Gemeinden als Schlüssel: Gerade in Zeiten sinkenden Vertrauens in demokratische Institutionen müsse politische Bildung greifbar sein – „nicht abstrakt, sondern konkret erlebbar“. Gemeindebund-Präsident Pressl schloss sich an: „Gemeinden sind die ersten Lernorte der Demokratie.“

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