Erfolg für innovativen Weg die Welt der Pflanzen begreifbar zu machen
Ein besonderer Erfolg für die Gartenbauschule Langenlois: Beim erstmals verliehenen Tilia Award in Berlin holte die niederösterreichische Schule den ersten Platz in der Kategorie „Aus- und Weiterbildungen“ – ausgezeichnet für ihr Projekt „Der unsichtbare Garten“. Die Tilia Awards wurden an der Quadriga Hochschule vergeben. Der neue Preis würdigt Menschen und Projekte, die mit Pflanzen neue Wege für eine zukunftsfähige Welt aufzeigen. Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister freut sich über die internationale Anerkennung: „Der Tilia Award in Berlin ist eine großartige Bestätigung für den innovativen Weg, den die Gartenbauschule Langenlois einschlägt. Mit dem ‚Unsichtbaren Garten‘ gelingt es auf beeindruckende Weise, die verborgenen Leistungen der Natur sichtbar und für alle Altersgruppen begreifbar zu machen. Das ist genau die Art von Bildungsarbeit, die wir für eine zukunftsfähige Welt brauchen.“
Direktor Andreas Kovac betont die breite Zugänglichkeit des Projekts: „Durch den Rundparcours führt das Bodenlebewesen namens Ella auf spielerische Art und Weise in die verborgene Welt des Gartens ein. Kinder können die unsichtbaren Schätze der Natur mit einer Rubbel-Safari erkunden – der Weg ist kinderwagentauglich und richtet sich an Familien, Schulklassen und alle Naturinteressierten.“ Der Themenweg ist frei zugänglich und beginnt direkt gegenüber dem Eingang der Gartenbauschule Langenlois.

Tilia Awards
Rund 200 Expertinnen und Experten aus der europäischen Gartenbaubranche nahmen an der Veranstaltung teil. Aus über 150 Einreichungen wurden insgesamt 24 Projekte in ebenso vielen Kategorien ausgezeichnet. Die nächste Ausgabe der Tilia Awards ist für 2027 geplant.
Das prämierte Projekt: Langenlois macht das Unsichtbare sichtbar
Der „Unsichtbare Garten“ macht erlebbar, was im Verborgenen liegt: Ein knapp einen Kilometer langer Themenweg durch den Lehr- und Schaugarten der Gartenbauschule führt Besucherinnen und Besucher an rund 20 Stationen durch die verborgene Welt der Natur. Themen wie Verdunstung, Sauerstoffproduktion, Bodenlebewesen, Wasserspeicherung und klimafitte Gartengestaltung werden anschaulich und interaktiv vermittelt. Durch Sichtfenster in den Boden und digitale Infostationen wird etwa das „Schwammstadt-Prinzip“ erlebbar – und zeigt, wie Bäume im urbanen Raum durch intelligentes Regenwassermanagement überleben können. Die Jury lobte besonders den hohen didaktischen Wert des Projekts.