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Heimat vieler Welterbestätten

Von der Wachau bis zum Karpfenteich: Das Land zeigt seine Schätze

Klöster, Urwälder, Bahnstrecken und lebendige Traditionen: Niederösterreich beherbergt zahlreiche UNESCO-Auszeichnungen. Mit der Anerkennung der Waldviertler Karpfenteichwirtschaft als landwirtschaftliches Weltkulturerbe kam im Vorjahr eine weitere hinzu. Gerade im Herbst lädt das Land dazu ein, diese Besonderheiten zu entdecken.

Wandern am Welterbesteig Wachau. Foto: © ecoplus Alpin/Robert Herbst

„Niederösterreich ist ein Land mit einer großen Geschichte, einer einzigartigen Natur und lebendigen Traditionen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Die Welterbestätten zeigten, wie wertvoll und vielfältig das Land sei. Die Liste reicht weit zurück: Die Wachau zählt seit dem Jahr 2000 zum Welterbe, die Semmeringbahn als erste Hochgebirgsbahn der Welt seit 1998. Seit 2021 gehört Baden bei Wien zu den „Great Spa Towns of Europe“. Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal wurde 2017 zum ersten Weltnaturerbe Österreichs erklärt. Die Weinviertler Kellerkultur ist seit 2022 immaterielles Kulturerbe. Im Mai 2025 ernannte die Welternährungsorganisation FAO die Waldviertler Karpfenteichwirtschaft zum landwirtschaftlichen Weltkulturerbe. Sie umfasst über 2.200 Teiche, bewirtschaftet von rund 150 Teichwirtinnen und Teichwirten. Viele dieser Orte lassen sich bei Führungen, Wanderungen und Festen erleben. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, ist überzeugt: „Man muss nicht besonders historisch bewandert oder kulturaffin sein, um von diesen Besonderheiten fasziniert zu sein.“ Details gibt es online auf www.niederoesterreich.at.

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