Waldbrandgefahr enorm, Trinkwasser aber gesichert
St. Pölten steht vor extremen Hitzetagen. Für mehrere Bezirke in Niederösterreich gilt Hitzewarnstufe 4 von 4. Die Stadt ruft die Bevölkerung zu Vorsicht auf – besonders wegen Waldbrandgefahr, warnt aber gleichzeitig: Die Trinkwasserversorgung bleibt gesichert.
In St. Pölten herrschen aktuell extreme Temperaturen. Die Stadt appelliert an die Bürger:innen, auf die eigene Gesundheit und auf gefährdete Mitmenschen zu achten. Ein zentrales Anliegen: der Schutz vor Waldbränden. In Wäldern und deren Gefährdungsbereichen ist derzeit jedes offene Feuer verboten – das betrifft Lagerfeuer, Grillfeuer und auch das Rauchen. Schon kleine Funken können unter den aktuellen Bedingungen schwere Brände auslösen. Verdächtige Rauchentwicklungen sollen sofort über den Notruf 122 gemeldet werden.
Trotz der Trockenheit bleibt die Trinkwasserversorgung stabil. Vier Hochbehälteranlagen mit insgesamt 19.750 Kubikmeter Speichervolumen sowie zwei Brunnenfelder mit sieben Brunnen sichern die Versorgung ab. Bürgermeister Matthias Stadler betont: „Unsere Bürger:innen können sich auch in außergewöhnlich heißen und trockenen Zeiten auf eine sichere und verlässliche Trinkwasserversorgung verlassen.“ Gleichzeitig mahnt er zu bewusstem Umgang mit dem Wasser.

Die Stadt rät außerdem zu ausreichend Flüssigkeit – mindestens zwei Liter täglich –, zum Meiden der Mittagshitze und zum Kühlhalten der Wohnräume durch geschlossene, beschattete Fenster tagsüber. Abkühlung bieten unter anderem die 35 öffentlichen Trinkbrunnen, schattige Parks, das Rathaus, der Dom sowie das Citysplash Freibad. Beim Sprung ins kühle Wasser mahnt die Stadt zur Vorsicht, um den Kreislauf nicht zu belasten. Auch vor möglichen Gewittern mit Starkregen und Sturmböen wird gewarnt.