Niederösterreich bereitet sich auf ein außergewöhnliches Kulturjahr 2026 vor, das von großen Jubiläen und innovativen Projekten geprägt ist. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner verspricht ein Programm, das Publikum in allen Regionen begeistert und die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegelt.
Ein zentrales Highlight ist die Landesausstellung in Amstetten-Mauer, die sich in der beeindruckenden Jugendstil-Architektur des Landesklinikums mit der Geschichte der psychischen Gesundheit auseinandersetzt. Zeitgleich lädt die Schallaburg zu einer nostalgischen Zeitreise in die 1980er-Jahre ein. In Krems feiert das Karikaturmuseum sein 25-jähriges Bestehen mit Werken von Gerhard Haderer und Oliver Schopf, während das Museum Gugging mit einer umfassenden Schau zu August Walla und Johann Hauser aufwartet.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Grafenegg, das sein 20-jähriges Festivaljubiläum mit der Eröffnung des neuen Rudolf Buchbinder Saals feiert. Musikalische Glanzpunkte setzen zudem die Sommernachtsgala und die Bühne Baden. Auch die Theaterlandschaft glänzt mit den Festspielen Reichenau, die unter dem Motto „100 Jahre Theater Reichenau“ eine Rekordsaison mit der Operette „Die Fledermaus“ planen. Abgerundet wird das Jahr durch das 30-jährige Bestehen der Kunst im öffentlichen Raum, das mit interaktiven Projekten wie einer Kunstrallye die Verbindung von Kunst und Lebensraum zelebriert. Von zeitgenössischen Ausstellungen bis zu hochkarätigen Musikfestivals positioniert sich Niederösterreich damit erneut als führendes Kulturzentrum.