Am 24. Juli 2026 erhielten Jehovas Zeugen in Spanien von der Regionalregierung Valencias eine offizielle Anerkennung für ihren Hilfseinsatz nach den katastrophalen Überschwemmungen Ende Oktober 2024. Ein schwerer Sturm hatte sintflutartige Regenfälle mit sich gebracht, und in einigen Gebieten fiel Berichten zufolge in nur acht Stunden die Niederschlagsmenge eines ganzen Jahres. Die heftigen Niederschläge ließen Flüsse über die Ufer treten und überschwemmten ganze Wohnviertel. Über 11 000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört, und Tausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Nach offiziellen Angaben kamen insgesamt 231 Menschen ums Leben.

Nach dieser verheerenden Naturkatastrophe waren Tausende von Zeugen Jehovas aus ganz Spanien im Einsatz, um ihren Glaubensbrüdern und anderen Betroffenen zu helfen. Unter den Freiwilligen waren viele junge Leute. Sie hatten sich zuvor bei der Instandhaltung von Königreichssälen und anderen Gebäuden der Glaubensgemeinschaft Fähigkeiten angeeignet, die sich bei den Aufräumarbeiten als äußerst nützlich erwiesen. Die Helfer versorgten Betroffene außerdem mit Wasser, mit anderen dringend benötigten Hilfsgütern und leisteten weitere praktische Hilfe.
Als Anerkennung für die Bemühungen verlieh die Regionalregierung Jehovas Zeugen in Spanien eine Medaille und richtete ein Dankschreiben an sie. In dem Brief schrieb der Präsident der Regionalregierung, Juanfran Pérez Llorca, dass sich die Zeugen Jehovas in diesen schwierigen Momenten durch ihre Hingabe, ihr Engagement und ihr Mitgefühl ausgezeichnet haben. Er fügte hinzu: „Ihre Hilfe kam, als wir sie am meisten brauchten. Die Bevölkerung in Valencia wird das nicht vergessen.“
Die Glaubensgemeinschaft ist der Regionalregierung aufrichtig dankbar, dass sie die Hilfsmaßnahmen würdigt.
Fotos: © jw.org
Franz Michael Zagler
Tel: 0676 637 84 96
E-Mail: fm.zagler@outlook.com