Start Niederösterreich Niederösterreich baut Hochwasserschutz weiter aus

Niederösterreich baut Hochwasserschutz weiter aus

Landesrat Anton Kasser, Bundesminister Peter Hanke, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf auf der Donau vor dem Stift Dürnstein in der Wachau (v.l.n.r.). Foto: © NLK Khittl

Vier neue Donau-Projekte und Renaturierungen bis 2028 geplant

Bei einer Bootsfahrt auf der Donau informierten LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Infrastrukturminister Peter Hanke über den Stand des Hochwasserschutzes in Niederösterreich. Für 2027 und 2028 sind vier weitere Schutzprojekte entlang der Donau geplant, dazu kommen mehrere Renaturierungsmaßnahmen an heimischen Flüssen.

Landesrat Anton Kasser, Bundesminister Peter Hanke, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf auf der Donau vor dem Stift Dürnstein in der Wachau (v.l.n.r.). Foto: © NLK Khittl

Seit 2002 haben Hochwasser in Niederösterreich Schäden von mehr als zwei Milliarden Euro verursacht, allein beim Hochwasser im Herbst 2024 waren es rund eine Milliarde Euro. Gleichzeitig wurde in den vergangenen Jahren massiv in den Schutz investiert: Landesweit wurden bereits rund 800 Projekte umgesetzt, die Sicherheit in 300 Gemeinden konnte dadurch erhöht werden. Bei einer gemeinsamen Bootsbefahrung zogen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Infrastrukturminister Peter Hanke nun Bilanz und kündigten weitere Vorhaben an. „Wir wollen Überflutungen vermeiden und Menschen schützen. Deswegen geht der Ausbau weiter“, sagte Pernkopf. Entlang der Donau seien seit 2002 bereits 62 Projekte realisiert worden, die sich bei den jüngsten Hochwässern bewährt hätten. Für 2027 und 2028 seien vier weitere Projekte mit einem Investitionsvolumen von 17 Millionen Euro geplant – in Bad Deutsch-Altenburg, Melk, Neustadtl an der Donau und Krems-Stein. Neben klassischem Hochwasserschutz mit Dämmen und mobilen Elementen setzt das Land auch auf Renaturierung. „Dadurch entsteht mehr Platz für den Fluss, aber auch wertvolle Auenlandschaften und attraktive Naherholungsräume“, so Pernkopf mit Verweis auf die Auenwildnis Wachau, eines von rund 20 umgesetzten EU-LIFE-Projekten. Drei weitere Renaturierungsprojekte laufen derzeit an der Donau in Schallemmersdorf, an der Pielach und an der Leitha, ein weiteres an der Großen Tulln ist in Vorbereitung.

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