Fünf Projekte bei Preisverleihung in Tulln ausgezeichnet
Im Mai 2026 wurde in der „Garten Tulln“ der Niederösterreichische Wohnbaupreis 2025 vergeben. Die GBV Landesgruppe Niederösterreich zeichnete dabei herausragende Projekte des gemeinnützigen Wohnbaus aus – für leistbares Wohnen, Nachhaltigkeit und hohe Bauqualität. Vertreter aus Politik und Bauwirtschaft feierten gemeinsam die Preisträger.

Eine neunköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von Architektin Martina Podivín bewertete die eingereichten Projekte in fünf Kategorien. Neben architektonischer Qualität zählten ökologische und soziale Kriterien, Energieeffizienz sowie die langfristigen Wohnkosten zu den Bewertungsmaßstäben. Im Geschoßwohnbau gingen die Auszeichnungen an Projekte in Rosenburg-Mold, Traismauer und Bruck an der Leitha. Den Preis in der Kategorie Sanierung holte ein Projekt in Horn, den Sonderwohnbau-Preis ein Projekt in Markersdorf-Haindorf. Zusätzlich wurden Anerkennungen für Projekte in Schwadorf und Ternitz vergeben. GBV-Landesobmann Christian Rädler betonte die Stärke der Branche: „Diese Projekte zeigen, was unsere Branche – selbst im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld – fähig ist zu leisten.“ Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister würdigte den gemeinnützigen Wohnbau als „zentralen Garanten für leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen in Niederösterreich“. Einen besonderen Rahmen bot die Veranstaltung auch für zwei Ehrungen: Manfred Damberger und Wilhelm Gelb wurden mit dem Großen Ehrenzeichen in Gold für ihre langjährigen Verdienste um den gemeinnützigen Wohnbau ausgezeichnet.