Am vorigen Wochenende reisten 68 Mitglieder der Glaubensgemeinschaft von Jehovas Zeugen nach Wels und genossen das 3-tägige Programm mit dem Motto „Ewiges Glück“. An allen drei Tagen kamen jeweils rund 2500 Besucher. Personen, denen es nicht möglich war, anwesend zu sein, konnten das gesamte Kongressprogramm über Live-Stream mitverfolgen.
Das diesjährige Motto „Ewiges Glück“ machte neugierig, denn die wörtliche Bedeutung von „Glück“ aus der griechischen Sprache ist „von Gott gesegnet sein“, wie in der einleitenden Ansprache erklärt wurde. Demnach stehe Glück und Zufriedenheit mit der Freundschaft zu Gott in Verbindung, denn der Gott der Bibel wird als „der glückliche Gott“ beschrieben. Das sei auch der Grund, warum Jesus seine Bergpredigt mit neun „Glücklich-Preisungen“ beginnt und die erste „Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen“ lautet. Und da Gott Ruhe und Frieden in sich selbst habe, ist Glück nicht erst in ferner Zukunft möglich, sondern schon heute. Die Freundschaft mit Gott ließe uns täglich das Gute sehen, die Turbulenzen der Welt richtig einordnen und voller Dankbarkeit in die Zukunft blicken. Das Kongressprogramm griff die Worte Jesu immer wieder auf, der die „Glücklich-Preisungen“ mit dem Versprechen „Freut euch uns seid überglücklich, denn eure Belohnung ist groß“ abschloss. Spätestens dann wird „ewiges Glück“ weltweit zur Realität und das Kongressmotto Wirklichkeit sein, so die 32 Redner einstimmig.

Mit Spannung wurde die Fortsetzung des 18-teiligen Spielfilms „Die gute Botschaft von Jesus“, die im Jahr 2024 Weltprämiere feierte, erwartet. Jeden Tag gab es einen neuen Teil dieser Videoserie zu sehen, in der die Evangelien chronologisch aufbereitet wurden. 32 Kurzvorträge, 56 Kurzfilme, zwei Live-Interviews und täglich zwei berührende Musikarrangements sorgten für gute Stimmung bei den Anwesenden.
Motiviert ging es für die 68 Besucher aus Amstetten Sonntagabend wieder nach Hause. Viele Familien nutzten die Autofahrt, um das Programm Revue passieren zu lassen. Ein Blick in das persönliche Notizheft half dabei, sich an die Highlights der Ansprachen und Vorträge zu erinnern.
Franz Michael Zagler
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