Start Niederösterreich St. Pölten feiert 40 Jahre als Landeshauptstadt

St. Pölten feiert 40 Jahre als Landeshauptstadt

„40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten“ mit Landtagspräsident Karl Wilfing, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundeskanzler Christian Stocker und dem St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler (v. l. n. r.). Foto: © NLK Filzwieser

Niederösterreich würdigt historische Entscheidung von 1986

Vor genau 40 Jahren machte der Niederösterreichische Landtag St. Pölten zur Landeshauptstadt. Am Freitag feierten Politikerinnen und Politiker diese Entscheidung als Wendepunkt für das ganze Bundesland – mit einem Festakt in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beschrieb die Wahl der Landeshauptstadt als „Entscheidung mit Weitblick“: Sie habe Niederösterreich Eigenständigkeit und eine eigene Identität gegeben. „Aus einer reinen Industriestadt“ sei „eine moderne Landeshauptstadt“ geworden – „das Herz unserer Heimat“, sagte Mikl-Leitner. Doch das Jubiläum blicke nicht nur zurück. Die Landeshauptfrau betonte: „Ja, die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Aber bitte verklären wir nicht die Vergangenheit.“ Frühere Generationen hätten Krisen bewältigt, und auch die heutige Generation werde ihren Weg finden.

„40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten“ mit Landtagspräsident Karl Wilfing, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundeskanzler Christian Stocker und dem St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler (v. l. n. r.). Foto: © NLK Filzwieser

Besonders würdigte Mikl-Leitner Landeshauptmann Siegfried Ludwig, der die Vision einer eigenen Hauptstadt „mit Mut und Entschlossenheit verwirklicht“ habe – unterstützt von seinem Stellvertreter Ernst Höger. Auch Erwin Pröll dankte sie für die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte.

Bundeskanzler Christian Stocker nannte St. Pölten „eine Erfolgsgeschichte für Niederösterreich“. Die Entscheidung vor 40 Jahren sei „richtig und gut“ gewesen. Landtagspräsident Karl Wilfing beschrieb sie als „Akt politischen Mutes“. Niederösterreich sei sich dabei nicht selbst im Weg gestanden – im Gegenteil: „Ein starker Mittelpunkt und starke Regionen bedingen einander.“ Bürgermeister Matthias Stadler betonte den „Schulterschluss mit dem Land“ und kündigte an, gemeinsam die Landeshauptstadt weiter zu entwickeln.

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