Neue Funktion der Feuerwehr-App LEA verbindet Gemeinden und Einsatzkräfte
Die niederösterreichische Feuerwehr-App LEA bekommt Zuwachs: Ab sofort können auch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister das Einsatzgeschehen in ihrer Gemeinde in Echtzeit verfolgen. Die Erweiterung soll die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Gemeinden deutlich stärken.

Seit einem Jahr unterstützt die Leitstellen- und Einsatzorganisationen-App LEA die niederösterreichischen Feuerwehren im Alltag und bei Einsätzen. Sie ergänzt die klassische Alarmierung über Sirene und Pager – mit digitalen Echtzeitinformationen, Navigationshilfe zum Einsatzort und der Möglichkeit für Feuerwehrmitglieder, ihre Verfügbarkeit sofort zurückzumelden. Nun kommt eine neue Funktion hinzu: ein eigener Zugang für Gemeindeoberhäupter. „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind oft die ersten Ansprechpersonen vor Ort“, erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die App halte sie künftig bestens über das Einsatzgeschehen in ihrer Gemeinde informiert. Auch NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl begrüßt den Schritt: Wer Verantwortung trage, müsse im Ernstfall rasch reagieren können – und brauche dafür verlässliche Informationen. Mit dem neuen Zugang könnten Bürgermeister Hilfsmaßnahmen und Nacharbeiten nach Einsätzen schneller mitorganisieren. Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner sieht in der Erweiterung einen „entscheidenden Schritt in die digitale Zukunft“. Die App schaffe ein klares, aktuelles Lagebild – nicht nur innerhalb der Feuerwehr, sondern nun auch im Zusammenspiel mit Gemeinden und Behörden. Neben dem Einsatzbetrieb unterstützt LEA die Feuerwehren auch im Alltag, etwa bei der Organisation von Übungen und Einladungen.