Mehr als eine halbe Million Passagiere nutzen jährlich den Donauabschnitt
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat in Krems gemeinsam mit DonauStationen-Geschäftsführerin Birgit Brandner-Wallner und Pater Maurus vom Stift Göttweig über die wirtschaftliche Bedeutung der Flusskreuzfahrt informiert. An Bord der MS Viking Gullveig zogen sie Bilanz: Mehr als eine halbe Million Passagiere befahren jährlich den österreichischen Donauabschnitt, in Niederösterreich bleiben dadurch rund 25 Millionen Euro Umsatz.

Die Donau zählt zu den wichtigsten Flusskreuzfahrt-Korridoren Europas. „Mehr als eine halbe Million Passagiere nutzen jährlich den österreichischen Donauabschnitt“, sagte Mikl-Leitner. Betrieben werden die Anlegestellen von den DonauStationen, die mittlerweile 36 Stationen zwischen Linz und Budapest verwalten. Allein heuer rechnet das Unternehmen mit rund 8.000 Kreuzfahrtbuchungen – 1999 waren es noch 2.000. „Wir sind der größte Anbieter Österreichs“, so Geschäftsführerin Brandner-Wallner. Von den Gästen profitieren vor allem die Regionen: Pro Landgang gibt ein Passagier laut Mikl-Leitner durchschnittlich 45 Euro für Eintritte oder Busfahrten aus, weitere 20 Euro fließen in Souvenirs oder Gastronomie. Auch das Stift Göttweig spürt den Aufschwung. „Die Anzahl der Besucher hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt“, berichtete Pater Maurus. Mittlerweile kämen 120.000 Besucher pro Jahr. Für die Zukunft setzt das Land auf eine bessere Steuerung der Besucherströme und eine längere Saison. Ab 2027 startet zudem eine Kooperation mit Celebrity Cruises.