Niederösterreich und Kanada setzen bei wachsenden Exportzahlen auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit.

In den hochmodernen Trainingshallen des CAE Vienna am Flughafen Schwechat verschwimmen die Grenzen zwischen Simulation und Realität, wenn Pilotinnen und Piloten an Flugsimulatoren für den Ernstfall trainieren. Doch dieser Ort ist weit mehr als ein Ausbildungszentrum – er ist ein lebendiges Symbol für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zwischen Niederösterreich und Kanada. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die kanadische Botschafterin Alison Grant nutzten den Besuch vor Ort, um die engen Bande zu würdigen, die weit über technische Expertise hinausgehen. Während weltweit wirtschaftliche Unsicherheiten zunehmen, glänzt das Handelsverhältnis der beiden Partner mit beeindruckenden Zahlen: Innerhalb eines Jahrzehnts explodierten die niederösterreichischen Exporte nach Kanada um 133 Prozent. Für Mikl-Leitner ist dies kein Zufall, sondern das Ergebnis von Innovationskraft und stabilen politischen Rahmenbedingungen, die gerade in herausfordernden Zeiten das Fundament für langfristiges Wachstum bilden. Botschafterin Grant betonte dabei das gemeinsame Verständnis für Offenheit und fairen Handel, das die Resilienz beider Seiten stärkt. Dass der kanadische Technologieriese CAE ausgerechnet auf Schwechat setzt, unterstreicht die Attraktivität des Standorts, der von einer erstklassigen Infrastruktur und hochqualifizierten Fachkräften profitiert. Im Geiste der Wirtschaftsstrategie 2030+ blicken die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft, in der verlässliche internationale Kooperationen mehr denn je als sicherster Anker in einer turbulenten Weltwirtschaft fungieren sollen.