Start Lifestyle Ausflugsziele Gipfelglück und Pistenrausch in Niederösterreichs Bergwelt

Gipfelglück und Pistenrausch in Niederösterreichs Bergwelt

Foto: © Ivana Tomášková auf Pixabay

Niederösterreichs Gipfel rüsten sich für den großen Ansturm

Mit 93 Pistenkilometern und besten Schneebedingungen startet das Land in die Semesterferien, während beliebte Familienskigebiete bereits erste Kapazitätsgrenzen erreichen.

Wenn der Startschuss für die Semesterferien fällt, verwandeln sich die niederösterreichischen Berge in eine weiß glitzernde Bühne für Wintersportler aller Disziplinen. Die Vorzeichen könnten kaum besser stehen, denn pünktlich zum Ferienbeginn präsentieren sich die heimischen Skigebiete in ihrer bisher glanzvollsten Form dieser Saison. Insgesamt 16 Skigebiete stehen in den Startlöchern, um mit 53 Aufstiegshilfen und beachtlichen 93 Pistenkilometern für Herzklopfen bei Skifahrern und Snowboardern zu sorgen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner blickt voller Zuversicht auf die kommenden drei Wochen, in denen nicht nur die einheimischen Gäste, sondern auch Urlauber aus dem Burgenland, Oberösterreich und der Steiermark erwartet werden. Es ist ein logistisches und touristisches Großereignis, das durch die Staffelung der Ferienwochen perfekt entzerrt wird und dennoch eine enorme Strahlkraft entfaltet.

Foto: © Ivana Tomášková auf Pixabay

Die Euphorie stützt sich dabei auf harte Fakten und hervorragende Präparierung. Rund 80 Prozent der gesamten Pistenfläche des Landes sind bereits freigegeben. In Gebieten wie den Annaberger Liften oder der Erlebnisalm Mönichkirchen herrscht sogar echter Vollbetrieb – ein Zustand, bei dem jede Seilbahn und jede Abfahrt darauf wartet, unter die Kanten genommen zu werden. Auch am Semmering-Hirschenkogel und in der Wexl Arena St. Corona am Wechsel drehen sich die Lifte unter Volllast. Während bei den Ötscherliften in Lackenhof der gesamte beschneite Bereich in perfektem Zustand ist, wartet man lediglich an den steilen Naturschneehängen des Großen Ötschers noch auf das letzte Quäntchen Frau Holle, um auch dort die volle Freiheit zu garantieren. Wer es hingegen ruhiger angehen möchte, findet an der Rax-Seilbahn oder der Schneeberg-Sesselbahn ideale Bedingungen für ausgedehnte Winterwanderungen abseits der rasanten Abfahrten.

Doch der große Andrang erfordert von den Wintersportlern in diesem Jahr ein gewisses Maß an Weitsicht und Planung. Besonders in den familienfreundlichen Hotspots wie St. Corona am Wechsel zeigt sich, dass die Sehnsucht nach Bewegung im Schnee so groß ist wie selten zuvor. Geschäftsführer Karl Morgenbesser mahnt hier zur frühen Entscheidung am heimischen Computer, denn die Kapazitäten sind zum Schutz der Qualität und Sicherheit limitiert. Wer erst an der Tageskassa auf sein Glück hofft, könnte vor verschlossenen Drehkreuzen stehen, da die Online-Kontingente oft binnen kürzester Zeit vergriffen sind. Vor allem das Rodel- und Bobangebot erlebt einen regelrechten Run. Als Geheimtipp für alle, die dem Trubel am Vormittag entgehen wollen, gilt der Flutlichtbetrieb. Wenn die Sonne hinter den Gipfeln versinkt und die Scheinwerfer das Weiß der Pisten in ein magisches Licht tauchen, bietet die Zeit zwischen 15 und 19 Uhr eine ganz eigene, fast schon meditative Atmosphäre für Schwünge im Pulverschnee.

 

 

Ivana Tomášková auf Pixabay

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