PV-Ausbau erreicht Meilenstein: Strom für rund 1.850 Haushalte
Mit der Fertigstellung der Freiflächen-Photovoltaikanlage „HelioVolt“ setzen die Stadtwerke Amstetten einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung regionaler Energieunabhängigkeit. Die Stadtwerke Amstetten stellten die Anlage, mit einer Leistung von 1.568,64 kWp Anfang Juli 2026 fertig. Damit steigt die Gesamtleistung aller Photovoltaikanlagen des Energieversorgers auf 5.100 kWp. Genug, um rund 1.850 Haushalte in der Region mit sauberem und regionalem Strom bilanziell zu versorgen.
Die Anlage steht für eine konsequente regionale Wertschöpfungskette – von der Planung über die Ausführung bis zur eingesetzten Technik – und unterstreicht den Anspruch der Stadtwerke Amstetten, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region konsequent weiterzuentwickeln.
HelioVolt: Joint Venture mit regionaler Handschrift
Die Freiflächenanlage „HelioVolt“ entstand im Rahmen eines Joint Ventures zwischen Immobilia Obergruber und den Stadtwerken Amstetten. Die Bauarbeiten starteten am 27. April 2026, die Inbetriebnahme erfolgte bereits am 2. Juli 2026. „Als regionales Unternehmen ist es uns wichtig, in Projekte zu investieren, die langfristig einen Mehrwert schaffen. Mit den Stadtwerken Amstetten haben wir dafür den richtigen Partner gefunden und HelioVolt erfolgreich umgesetzt.“, betont Franz Obergruber, Geschäftsführer und Eigentümer der Immobilia Obergruber GmbH.
HelioVolt auf einen Blick:
Leistung: 1.568,64 kWp
Module: 2.432 Stück
Wechselrichter: 13 Stück (Fronius)
Wechselrichterleistung: 1.250 kVA
Versorgte Haushalte: 611
Investitionsvolumen: rund 910.000 Euro
Bauzeit: 27. April 2026 – 2. Juli 2026

Regionale Wertschöpfung als gemeinsamer Nenner
Das Projekt setzten die eco-tec.at Photovoltaics GmbH und die Stadtwerke Amstetten gemeinsam um. Als Lieferant für insgesamt 13 Wechselrichter diente Fronius wieder als langjähriger, regionaler Partner der Stadtwerke Amstetten. Damit bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung – von Planung über Bau bis zur Technik – in der Region. Für die beteiligten Gemeinden und Betriebe bedeutet das nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern auch wirtschaftlich positive Effekte: Aufträge für regionale Unternehmen, Know- how-Aufbau vor Ort und eine langfristige Wertschöpfung, die in der Region bleibt, statt nach außen abzufließen. Bürgermeister Christian Haberhauer unterstreicht die Bedeutung regionaler Energieprojekte: „Mit dieser Freiflächenanlage bauen wir die regionale Energieversorgung weiter aus und schaffen gleichzeitig Aufträge und Wertschöpfung vor Ort. Davon profitieren die Amstettner:innen, die Betriebe und der gesamte Wirtschaftsstandort Amstetten.“
Ausbau geht weiter: Vier neue Projekte in Planung und Umsetzung
Mit HelioVolt ist der Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten der Stadtwerke Amstetten noch nicht abgeschlossen. In der Doislau werden aktuell vier weitere Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 7.200 kWp und insgesamt 10.720 Modulen geplant und umgesetzt. Mit diesen zusätzlichen Projekten unter- streichen die Stadtwerke Amstetten ihren Anspruch, die regionale Energieversorgung kontinuierlich auf erneuerbare Quellen umzustellen und die Wertschöpfungskette dabei konsequent regional zu gestalten. Projektleiter Jakob Kammleithner blickt auf die nächsten Ausbauschritte: „Mit HelioVolt ist ein wichtiges Projekt erfolgreich abgeschlossen. Gleichzeitig arbeiten wir bereits an den nächsten Photovoltaikanlagen, um den Anteil regional erzeugter Energie kontinuierlich zu erhöhen und die Versorgung weiter auszubauen.“
Stadtwerke Amstetten GmbH und Sonnenwerke Amstetten GmbH
Die Stadtwerke Amstetten GmbH ist der regionale Energieversorger für Amstetten und die umliegenden Gemeinden. Mit der gegründeten Sonnenwerke Amstetten GmbH haben sie eine eigene Tochtergesellschaft für den Ausbau bestehender und zukünftiger Photovoltaik-Projekte geschaffen. Gemeinsam treiben beide Unternehmen den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region konsequent voran.