MAUER. Mit der Umsetzung eines neuen Verkehrskonzepts werden die internen Abläufe optimiert und die Sicherheit im Klinik- und Pflegebereich erhöht, indem sensible Bereiche vor Durchzugsverkehr geschützt werden. Gleichzeitig trägt die Reduktion motorisierter Bewegungen zu einer messbaren Entlastung von Umwelt und Geräuschkulisse bei.

Mit 27. März 2026 wird das Hauptareal des Landesklinikums sowie des Pflege- und Betreuungszentrums Mauer zur verkehrsberuhigten Zone erklärt. Damit setzt der Standort einen bedeutenden Schritt zur Erhöhung der Sicherheit für Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die neue Regelung schützt sensible Bereiche des Geländes, reduziert den Durchzugsverkehr und senkt die Fahrgeschwindigkeiten, sodass sichere und übersichtliche Wege für alle Personen gewährleistet sind, die sich zu Fuß oder mit Mobilitätshilfen fortbewegen.
Die Verkehrsberuhigung trägt zugleich wesentlich zu einer Entlastung der Umgebung bei: Weniger Fahrzeugbewegungen führen zu einer spürbaren Reduktion von Lärm und Emissionen und schaffen ein ruhigeres, gesundheitsförderndes Umfeld für alle Menschen am Standort.
Im Rahmen des neuen Mobilitätskonzepts wird der KFZ-Verkehr innerhalb des Geländes gezielt eingeschränkt, um Sicherheit und Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern. Mitarbeitenden sowie Besucherinnen und Besuchern stehen weiterhin kostenlose Parkflächen im Norden und Süden des Areals zur Verfügung. Personen mit eingeschränkter Mobilität können unverändert auf barrierefreie Stellplätze im zentralen Bereich zugreifen.
Durch eine klare Beschilderung sowie den Einsatz moderner Schrankanlagen mit Kennzeichenerkennung wird die Organisation der Parkflächen schrittweise weiter verbessert. Dies erleichtert die Orientierung, reduziert unnötigen Suchverkehr und sorgt für effizientere Abläufe auf dem gesamten Gelände.
Ein besonderer Schwerpunkt des Mobilitätskonzepts liegt auf Umwelt- und Klimaschutz. Am Parkplatz Süd entstehen neue Elektroladestationen, und der betriebsinterne Fuhrpark wird schrittweise auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Dies trägt maßgeblich zur langfristigen Reduktion von CO₂-Emissionen am Standort bei.
Gleichzeitig wurde das Fußgängernetz überarbeitet. Die Wege orientieren sich stärker am historischen Pavillonsystem, wodurch eine klar strukturierte, sichere und gut verständliche Wegeführung entsteht. Dies erhöht nicht nur die Nutzerfreundlichkeit für Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende, sondern stärkt auch die Aufenthaltsqualität im Freiraum des Areals.
Mit Blick auf die bevorstehende Landesausstellung wurde ein neuer Rundweg entwickelt, der Besucherinnen und Besucher durch das Gelände führt. Er macht die besondere historische Bedeutung des Pavillonsystems – ein zentrales Merkmal des Standortes Mauer – besser erlebbar und verbindet Mobilität, Orientierung und Kulturgeschichte in einem stimmigen Gesamtkonzept.
Mit all diesen Maßnahmen setzt das Landesklinikum Mauer ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte, umweltbewusste und zugleich historisch sensible Weiterentwicklung des gesamten Standortes.