Unwetter in Niederösterreich: Schadenskommissionen unterwegs

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PERNKOPF: Wer rasch hilft, hilft doppelt

„Ein großes Dankeschön den Freiwilligen der NÖ Feuerwehren, die in den letzten Tagen und Wochen im Unwettereinsatz stehen und standen. Über 1.000 Feuerwehrleute mussten an über 700 Unwetter-Einsätzen am Wochenende Hilfe leisten“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Besonders betroffen waren der Bezirk Melk mit den Gemeinden Bischofstetten, Hürm, Kilb und Mank und der Bezirk St. Pölten mit den Gemeinde St. Margarethen an der Sierning und Haunoldstein. Auch überregionale Mannschaftszüge und Großgeräte wie etwa Teleskoplader mit großen Kehrmaschinen helfen vor Ort, die Katastrophen-Hilfszüge der Bezirke Krems und Lilienfeld sind aktuell noch bei den Aufräumarbeiten beschäftigt. In der Einsatznacht selbst wurden die betroffenen Gemeinden von Katastrophen-Hilfszügen aus den Bezirken Amstetten, Melk und Scheibbs unterstützt.

Pernkopf: „Wer rasch hilft, hilft doppelt. Die Gemeinden sind bemüht so schnell wie möglich die Schäden in den Privathaushalten aufzunehmen, dazu werden bereits die Schadenskommissionen unter Leitung der Bürgermeister gebildet.“ Danach erfolgt die unverzügliche Auszahlung von Hilfsgeldern aus dem Katastrophenfonds durch das Land Niederösterreich, die Schäden werden mit 20 Prozent und in Härtefällen mit bis zu 50 Prozent unterstützt.

Nähere Informationen:

Katastrophenbeihilfe für Geschädigte: http://www.noe.gv.at/Land-Zukunft/Katastrophenschutz/Finanzielle-Hilfe/Katastrophenbeihilfe2.html

Foto: Fischer / NÖ LFV

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