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Ganz im Gedenken an den früheren Präsidenten des Arbeiter-Samariterbunds Niederösterreich, Otto Pendl, stand die Eröffnung der neuen Landeszentrale. Gleichzeitig wurde auch das 60-jährige Bestandsjubiläum des ASBÖ Niederösterreich gefeiert. Die offizielle Eröffnung des Gebäudes nahm Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vor.

In ihren Eröffnungsworten sprach die Landeshauptfrau von einem „Freudentag für den Samariterbund, für die Gemeinde Traismauer und für das ganze Land Niederösterreich“. Niederösterreich sei nicht nur ein Land „mit einem der besten Gesundheits- und Sozialsysteme der Welt“, sondern auch ein Land „mit hunderttausenden Freiwilligen“, so Mikl-Leitner: „Die Sicherheitsfamilie mit Rettung, Polizei, Bundesheer, Feuerwehr und den vielen weiteren Einsatzorganisationen spielt in Niederösterreich eine ganz entscheidende Rolle“. Gerade die Ehrenamtlichkeit sei „eine wesentliche und zentrale Säule für ein gut funktionierendes Gesellschaftssystem“, betonte die Landeshauptfrau, die dem Samariterbund zu seiner wertvollen Arbeit gratulierte: „Ihr seid 365 Tage im Jahr für die die Menschen da.“ Daher sei klar: „Professionelle Hilfe braucht auch eine professionelle Infrastruktur.“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung der neuen Landeszentrale des Samariterbunds in Traismauer.   Foto: © NLK Pfeffer

Die Landeshauptfrau erinnerte an diesem Tag auch besonders an den im Jahr 2021 verstorbenen Otto Pendl: „Er war einer, der immer das Verbindende vor das Trennende gestellt hat, und so haben wir immer eine gemeinsame Lösung gefunden.“

Hannes Sauer, der Präsident des ASBÖ Niederösterreich, bedankte sich für die „gute Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich auf Augenhöhe“ und erläuterte im Gespräch mit Moderatorin Julia Schütze das Konzept des Neubaus. Der Schulungssaal habe den Namen „Otto Pendl Saal“ erhalten, „weil für Otto Pendl Ausbildung und Fortbildung ganz wichtig waren“.

Zu Ehren von Otto Pendl wurde der Schulungsraum zum „Otto Pendl Saal“. Im Bild von links nach rechts: Der Bürgermeister von Traismauer, Herbert Pfeffer, der Präsident des ASBÖ-Bundesverbandes Franz Schnabl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Stadträtin Elisabeth Wegl, die Witwe von Otto Pendl Gabriela Pendl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der Präsident des ASBÖ-Landesverbandes Hannes Sauer. Foto: © NLK Pfeffer

Das neue Gebäude sei „ein Symbol für Arbeit, Leistung und Vielfalt des Samariterbundes“, sagte Franz Schnabl, der Präsident des ASBÖ-Bundesverbandes. Er richtete seinen Dank „an alle Samariterinnen und Samariter“, denn „was ihr leistet, ist unglaublich wichtig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft“.

Auch Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig sagte „ein Danke für das großartige ehrenamtliche und hauptberufliche Engagement“ und gratulierte zum 60-jährigen Jubiläum. Weiters zu Wort kamen im Zuge des Festaktes anlässlich der offiziellen Eröffnung auch Bürgermeister Herbert Pfeffer und Nationalrat Andreas Kollross.

Die neue Landeszentrale des niederösterreichischen Samariterbundes wurde errichtet, weil der bisherige Standort in Wilhelmsburg zu klein wurde. Auf einer Gesamtfläche von über 3.000 Quadratmetern ist nun in Traismauer die neue Zentrale entstanden, die künftig auch die Zentrale für die Katastrophenhilfe sowie das Landesschulungszentrum umfasst.

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