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Ein halbes Jahrhundert voller Mut, Kompetenz und Leidenschaft: Die Bäuerinnen Niederösterreich feierten kürzlich im Landhaus St. Pölten ihr 50-jähriges Bestehen.

Was einst als Initiative engagierter Frauen begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Säulen des ländlichen Raums entwickelt. Mit rund 43.000 Mitgliedern in 350 Vereinen geben sie der Landwirtschaft heute ein kompetentes und herzliches Gesicht. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte beim traditionellen Weihnachtsbesuch die enorme Strahlkraft dieser Gemeinschaft, die weit über die Stall- und Feldgrenzen hinausreicht.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Landesbäuerin NÖ Irene Neumann-Hartberger (rechts) und Christine Habertheuer, Geschäftsführerin des Landesvereins. Foto: © NLK Burchhart

Die Erfolgsgeschichte der Organisation ist geprägt von hart erkämpften Fortschritten bei der sozialen Absicherung und einer gesteigerten Sichtbarkeit der Frauen auf den Höfen. Neben der politischen Mitbestimmung leisten die Bäuerinnen unverzichtbare Arbeit in der Bildungsarbeit. In Schulen und bei regionalen Veranstaltungen vermitteln sie wertvolles Wissen über die Herkunft unserer Lebensmittel und schaffen so ein tiefes Bewusstsein für gesunde Ernährung und die tägliche Verantwortung bäuerlicher Betriebe.

Der Blick der engagierten Gemeinschaft richtet sich nun entschlossen nach vorne, denn das Jubiläumsjahr 2026 fällt mit dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahr der Bäuerin zusammen. In Niederösterreich wird dieses Jahr genutzt, um junge Frauen noch stärker zur Selbstständigkeit zu ermutigen und innovative Wege in der Landwirtschaft zu ebnen. Für Mikl-Leitner steht fest, dass die Bäuerinnen entscheidende Gestalterinnen für die Zukunft der nächsten Generationen sind, indem sie Tradition mit moderner Unternehmenskultur vereinen.