WKÖ-Präsidentin Schultz fordert Entlastung für heimisches Handwerk
Die Bäckerei Hager in St. Pölten steht seit über 100 Jahren für handwerkliche Qualität – doch gestiegene Energiekosten, Bürokratie und Lehrlingsmangel belasten den Betrieb zunehmend. WKÖ-Präsidentin Martha Schultz und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker machten sich bei einem Betriebsbesuch ein Bild der Lage.

Wolfgang Hager führt die Familienbäckerei in vierter Generation – mit 180 Mitarbeitenden und 16 Standorten in Niederösterreich. Der Betrieb setzt auf regionale Rohstoffe, Natursauerteige und eigene Produkte. Doch der Alltag ist belastend: Fachkräftemangel, gestiegene Krankenstände seit Corona und hohe Energiekosten setzen dem Unternehmen zu. „Wir brauchen motivierte Lehrlinge und stabile Rahmenbedingungen – besonders bei den Energiekosten“, sagte Hager beim Besuch der beiden Wirtschaftskammer-Präsidenten. Martha Schultz forderte konkrete Entlastung: Betriebe wie Hager müssten von Bürokratie und hohen Kosten befreit werden. Besonders hob sie die Ausbildungsleistung hervor: „Wer Lehrlinge ausbildet, investiert in die Zukunft unseres Landes.“ Wolfgang Ecker ergänzte, der Besuch zeige deutlich den Handlungsbedarf der Bundesregierung – vor allem bei Fachkräftesicherung und Betriebsentlastung. Die Bäckerei Hager ist neben dem klassischen Handwerk auch im Kaffeehausbetrieb aktiv und steht exemplarisch für die Stärken und Herausforderungen heimischer Familienbetriebe.
















