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800.000 Ehrenamtliche prägen das Land

Im Schloss Atzenbrugg feierten zahlreiche Gäste aus Politik, Vereinen und Kultur das 25-jährige Bestehen des „Service für Freiwillige in Niederösterreich“. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte dabei die 800.000 Ehrenamtlichen im Land als unverzichtbare Stütze der Gesellschaft.

Beim Jubiläum „25 Jahre Service Freiwillige Niederösterreich“ (v.l.n.r.): Harald Froschauer (Gesamtprokurist Kultur.Region.Niederösterreich), Maria Forstner (Obfrau Dorf- u. Stadterneuerung), Susanne Schmid und Konrad Tiefenbacher (Projektmanagement und Vereine, Freiwilligencenter) Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Helga Steinacher (Akademieleiterin Freiwilligencenter) und Martin Lammerhuber (GF Kultur.Region.Niederösterreich). Foto: © NLK Khittl

Vor 25 Jahren wurde die Anlaufstelle für Ehrenamtliche und Vereine gegründet, vor zwei Jahren zum Freiwilligencenter Niederösterreich weiterentwickelt. „Für andere da sein und miteinander etwas bewegen liegt in der DNA der niederösterreichischen Landsleute“, sagte Mikl-Leitner. Das Center bietet heute mehr als 1.000 Beratungen jährlich, juristische Unterstützung sowie Aus- und Weiterbildungen an. Besonders am Herzen liegt der Landeshauptfrau die junge Generation: „Je schneller, digitaler und anonymer die Welt wird, desto zentraler wird die Rolle von Ehrenamt und Vereinen.“ Das Jahr 2027 soll deshalb zum „Jahr der Freiwilligen“ werden. Konrad Tiefenbacher vom Freiwilligencenter beschrieb die Arbeit der Servicehotline: „Wir hören zu, nehmen Ängste, holen die Leute ab.“ Akademieleiterin Helga Steinacher forderte ein Umdenken: „Wir müssen weg vom Pflichtehrenamt, hin zu einer Sinngemeinschaft.“ Maria Forstner, die 2001 bei der Gründung dabei war, erinnerte an die ursprüngliche Idee einer niederschwelligen Servicestelle für alle Vereine. Die Gemeinde Atzenbrugg erhielt im Rahmen der Feier die Plakette „Verlässlich echt“. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Amadeus Brass.