Anzeige

Klinikum tauscht Gerät aus und schützt Ärzte besser

Das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf hat seine Herzkatheter-Anlage erneuert. Nach zwölf Jahren wurde das alte Gerät in nur sechs Wochen durch ein modernes System ersetzt. Patientinnen und Patienten sollen von präziseren und schonenderen Eingriffen profitieren.

Stv. Ärztlicher Direktor und Leiter der I. Med. Abteilung Prim. Prof. Priv. Doz. Dr. Thomas Gremmel, MBA, FESC, Landesrat Anton Kasser, Pflegerische Bereichsleitung DGKP Gabriele Hirtl, BScN, MScN und Leitende MTF Irma Sommer (v.l.). Foto: © Rath-Fotografie/Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf

Rund 920.000 Euro hat der Austausch gekostet. Die neue Anlage liefert bestmögliche Bilder, verfügt über einen Großbildmonitor und lässt sich per Touchscreen bedienen, auch direkt vom Untersuchungstisch aus. Untersuchungen und Behandlungen der Herzkranzgefäße sollen dadurch präziser, schonender und effizienter ablaufen. Neu ist auch das „Zero Gravity-System“. Eine massive Bleischürze hängt dabei an der Decke und läuft entlang von Schienen. Sie schützt die Kardiologen, die täglich im Strahlenbereich arbeiten, und erspart ihnen die Last herkömmlicher Bleischürzen. Landesrat Anton Kasser, zuständig für die Landeskliniken, machte sich vor Ort ein Bild. „Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten aus dem gesamten Weinviertel“, sagte er. Vorstand Bernhard Kadlec von der Landesgesundheitsagentur betonte, die Technik erhöhe auch die Sicherheit der Mitarbeitenden. Primar Thomas Gremmel, Leiter der Kardiologie, versicherte: „Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen immer unsere Patientinnen und Patienten.“