Das Land Niederösterreich hat kürzlich im Haus der Digitalisierung in Tulln die Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ihr Stellvertreter Stephan Pernkopf zeichneten junge Talente, innovative Lehrende und etablierte Forscher aus. Beide betonten dabei den Wert von Spitzenforschung und Wissenschaftsvermittlung.

Jedes Jahr würdigt das Land Niederösterreich besondere wissenschaftliche Leistungen. Für Mikl-Leitner braucht es dafür Vielfalt: „Für Antworten auf Fragen rund um die Nutzung Künstlicher Intelligenz, neuer Therapien oder auch sicherer Energieversorgung und des Klimaschutzes braucht es die ganze Vielfalt der Wissenschaft.“ Das gemeinsame Ziel sei die „Mission Nobelpreis“. Zugleich solle Wissenschaft erlebbar werden, etwa im Haus der Wildnis, im VISTA am ISTA oder beim Forschungsfest. Pernkopf nannte die Vermittlung ein „Gebot der Stunde“, um Ängsten vor Neuem entgegenzuwirken. Als Beispiele führte er das Science Center, die Lange Nacht der Forschung und die MS Wissenschaft an, die tausende junge Menschen erreicht habe. Die Freiheit der Forschung sei ein „unumstößliches Gut“. Den „Wissenschaft Zukunft Preis“ erhielten Leona Kohl, Luca Lippert, Georg Rabl, Felix Neudecker und Sophia Steinbacher-Haid. Der Preis für Innovative Hochschullehre ging an Isabell Grundschober und Heidrun Mauer. Würdigungspreise erhielten Johann Georg Danzl und Georg Gübitz.















