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Das Land Niederösterreich schreibt Kulturpreise 2026 aus und rückt die Sparte Tanz und Performance in den Fokus.

Wenn sich im Scheinwerferlicht Körper biegen, Geschichten ohne Worte erzählt werden und der öffentliche Raum zur Bühne mutiert, zeigt sich die künstlerische Seele eines Landes. Niederösterreich bereitet nun erneut die große Bühne für seine Kreativen: Ab dem 2. März 2026 sind Kulturschaffende aufgerufen, ihre Projekte für die prestigeträchtigen Kulturpreise des Landes einzureichen. Seit über sechs Jahrzehnten fungiert diese Auszeichnung als Kompass für Exzellenz und als lautstarkes Dankeschön an jene, die mit ihrer Arbeit das gesellschaftliche Miteinander bereichern.

Kulturpreisverleihung 2025 – die Ausschreibung für 2026 startet am Montag, 2. März. Foto: © NLK Pfeffer

In diesem Jahr schlägt das Herz der Ausschreibung in einem besonderen Rhythmus, denn der Sonderpreis widmet sich der dynamischen Welt von Tanz und Performance. Von klassischer Ästhetik über Hip-Hop bis hin zu immersiven Formaten, die das Publikum direkt in das Geschehen ziehen, ist die Bandbreite groß. Gesucht werden Künstler und Ensembles, die den Mut haben, neue Erzählformen zu erproben und Niederösterreich als Resonanzraum für gesellschaftliche Fragen zu nutzen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont dabei die Vielfalt eines Landes, das voller Ideen steckt und jene vor den Vorhang holt, die neue Wege aufzeigen. Neben dem Tanz werden Preise in sieben weiteren Kategorien vergeben, von der Architektur bis zur Literatur. Ob Eigenbewerbung oder Vorschlag durch Dritte – bis zum 3. April bleibt Zeit, herausragende Positionen sichtbar zu machen. Eine Fachjury entscheidet schließlich über die Dotierungen, die mit bis zu 13.000 Euro Anerkennung für jene Arbeit zollen, die weit über den Moment des Applauses hinauswirkt.