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OMV startet Produktion in Wittau – Versorgungssicherheit als Ziel

Mit einem offiziellen Festakt haben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundeskanzler Christian Stocker, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und OMV-CEO Alfred Stern den Startschuss für die Gasproduktion in Wittau gegeben. Drei Jahre nach der Entdeckung bringt die OMV damit den größten österreichischen Gasfund seit vier Jahrzehnten in Betrieb – nach einer Investition von 150 Millionen Euro.

OMV-CEO Alfred Stern, Bundeskanzler Christian Stocker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und OMV-Vorstand Berislav Gaso. Foto: © NLK Pfeffer

Das Projekt gilt als strategisch bedeutsam für die heimische Energieversorgung. In der ersten Ausbauphase erschließt die OMV elf Terawattstunden Gas – genug, um rund 100.000 Haushalte zehn Jahre lang mit Wärme zu versorgen. Bei vollständigem Ausbau könnten bis zu 48 Terawattstunden gefördert werden, was die heimische Gasproduktion verdoppeln würde. Bereits im Winter 2026/27 soll Wittau zur Versorgungssicherheit beitragen, so OMV-Vorstand Berislav Gaso. „Energiepolitik braucht nicht Ideologie und Wunschdenken, sondern Realitätssinn und Hausverstand“, betonte Mikl-Leitner. Für sie stehe Wittau für „Versorgungssicherheit, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und technologische Kompetenz“. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer sprach von einem „historischen Tag“, da Österreich damit seine Gaseigenversorgung verdopple. Die OMV beschäftigt in Niederösterreich rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sichert indirekt rund 11.000 weitere Arbeitsplätze im Bundesland.