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Seit 5. August operiert im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf erstmals ein OP-Roboter mit. Das gaben Landesrat Anton Kasser, NÖ-Landesgesundheitsagentur-Vorständin Elisabeth Bräutigam sowie die Ärzte Ronald Zwrtek und Florian Wimpissinger bekannt. Damit setzt Niederösterreich seinen Plan fort, roboterassistierte Chirurgie in allen Landesvierteln anzubieten.

Der neue „Da Vinci“-Roboter in Mistelbach ist Teil des Gesundheitsplans 2040+, mit dem das Land die roboterassistierte Chirurgie an den Universitäts- und Landeskliniken gezielt ausbaut. Landesrat Kasser bezeichnete die Einführung als „einen weiteren Schritt zum Vollausbau der roboterassistierten Chirurgie in allen Regionen“. Die neue Technik komme sowohl Patientinnen und Patienten als auch dem Klinikstandort selbst zugute: Sie ermögliche „präzise, sichere und schonende Behandlungsmethoden“ und mache die Klinik attraktiver als Ausbildungs- und Arbeitsplatz für junge Medizinerinnen und Mediziner, so Kasser.

Landesrat Anton Kasser beim „Da Vinci“-Roboter im LK Mistelbach. Foto: © NLK Khittl

Bereits im Einsatz sind OP-Roboter an den Kliniken St. Pölten, Wiener Neustadt und Krems. In St. Pölten und Wiener Neustadt wurden seit der Einführung rund 5.000 roboterassistierte Eingriffe durchgeführt, in Krems etwa 30. Mistelbach ist nun die nächste Station im landesweiten Ausbau. „Wir wissen, dass mit dem Da Vinci besser, einfacher und schonender operiert werden kann“, betonte Kasser und kündigte an: „Es wird in jedem Viertel einen Da Vinci geben.“