Land unterstützt Pflege daheim mit 1.000 Euro pro Jahr
Seit Jahresbeginn haben bereits 24.555 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher den „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2026“ beantragt. Das Land unterstützt damit Menschen, die Pflege oder Betreuung brauchen, dabei, weiterhin zu Hause leben zu können. Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister zieht eine positive Halbjahresbilanz.

Der „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck“ ist seit 2023 ein fixer Bestandteil der niederösterreichischen Pflegehilfe. Auch heuer nehmen ihn viele Betroffene in Anspruch: Allein im ersten Halbjahr 2026 gingen 24.555 Anträge ein. Wer pflege- oder betreuungsbedürftig ist, erhält dadurch jährlich 1.000 Euro. „Unser Ziel ist klar: Wenn Menschen pflege- und betreuungsbedürftig werden, sollen sie möglichst selbstbestimmt in ihrem vertrauten Zuhause leben können“, sagt Teschl-Hofmeister. Die Betroffenen könnten selbst entscheiden, wofür sie das Geld einsetzen. Wie unterschiedlich der Bedarf ist, zeigt eine Auswertung des Landes: Ältere Menschen nutzen die Förderung vor allem für mobile Dienste, jüngere Bezieherinnen und Bezieher setzen sie überwiegend für Therapien ein. „Genau deshalb wollen wir keine starren Vorgaben machen, sondern den Menschen die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, was ihnen im Alltag am meisten hilft“, erklärt die Landesrätin. Anspruch auf den Scheck haben Personen ab Pflegestufe drei, Menschen mit Pflegestufe eins oder zwei und ärztlich bestätigter Demenz sowie Kinder und Jugendliche ab Pflegestufe eins. Der Antrag ist online über die Website des Landes Niederösterreich möglich. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich an die NÖ Pflegehotline unter 02742/9005-9095 wenden, werktags von 8 bis 16 Uhr.
















