Anzeige

Niederösterreich setzt auf Forschung für leistbares und klimafittes Wohnen

Seit über 30 Jahren treibt die Niederösterreichische Wohnbauforschung Innovationen im Wohnbau voran. Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister sieht darin einen zentralen Baustein für nachhaltiges und leistbares Wohnen im Land. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Praxis zu bringen.

Projektbegleiter Andreas Windsperger, Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Abteilungsleiter Peter Neurauter. Foto: © NLK Khittl

Die Niederösterreichische Wohnbauforschung ist seit 1991 ein zentrales Instrument des Landes, um den Wohnbau ökologisch, sozial und wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Angesichts steigender Baukosten, des Klimawandels und gesellschaftlicher Veränderungen setzt das Land auf enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. „Vor dem Hintergrund von steigenden Baukosten, Klimawandel, Ressourcenknappheit sowie demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen verfolgt das Land Niederösterreich gemeinsam mit der NÖ Wohnbauforschung das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erarbeiten und in praxisrelevante Lösungen für den Wohnbau zu überführen“, erklärt Teschl-Hofmeister. Eingebunden sind wissenschaftliche Einrichtungen, Universitäten, Planungsbüros, Bauträger und öffentliche Institutionen. Untersucht werden Gebäude, deren Bewohnerinnen und Bewohner sowie der umliegende Freiraum – mithilfe von Monitoringsystemen, Lebenszyklusanalysen, sozioökonomischen Evaluierungen und digitalen Zwillingen. Im Fokus stehen aktuell mehr Energie- und Ressourceneffizienz bei Neubau und Sanierung, leistbarer und sozial ausgewogener Wohnraum, nachhaltige Baustoffe sowie die Anpassung des Wohnens an eine älter werdende Gesellschaft und veränderte Haushaltsstrukturen. Auch die Gestaltung von Freiräumen gegen Überhitzung und für besseren Wasserrückhalt spielt eine Rolle. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen laut Teschl-Hofmeister direkt in politische Entscheidungen ein: „Die Stärke der NÖ Wohnbauforschung liegt in der interdisziplinären Ausrichtung sowie in der konsequenten Verknüpfung von Forschung, Förderung und Umsetzung, wodurch sie maßgeblich zur nachhaltigen Entwicklung des Wohnens in Niederösterreich beiträgt.“