Spatenstich für Archiv des Wandels – Gartenkunst im Kaiser-Josef-Park

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Tuula Nidetzky (LOISIUM), Bgm. Mag. Harald Leopold, DI Agnes Feigl (Landschaftsarchitektin), DI Anna Aichinger (Arche Noah), Christian Kittenberger (Gartenbauschule Langenlois), Mag.(FH) Claudia Brauneis (Ursin Haus), Vbgm. Ing. Leopold Groiß, Reinhard Kittenberger (Kittenberger Erlebnisgärten), Dkfm. Gerhard Nidetzky (LOISIUM), Dir. Franz Fuger (Gartenbauschule Langenlois), GF Wolfgang Schwarz (Ursin Haus), Mag. Margot Beer-Schmied, BA (PSZ Schiltern) Foto: © Ulli Paur / Stadtgemeinde Langenlois
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Niederösterreichs Gartensommer, der bunte Veranstaltungsreigen in Niederösterreichs schönsten Gärten, erlebt 2020 in Langenlois und Schiltern einen besonderen Höhepunkt. Unter dem Motto „Gärten in Veränderung – der Wandel als Gestalter“ entdeckt man von Anfang Mai bis Ende September gartenkünstlerische Inszenierungen, die das Thema Wandel auf verschiedene Art und Weise präsentieren. Zahlreiche Veranstaltungen und Gartenkunstinstallationen bieten unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse. Nun haben die ersten Baumaßnahmen begonnen.

Wandel beginnt im Jetzt: Für den Gartensommer wird der Kaiser-Josef-Park revitalisiert und aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Mit der Neugestaltung schafft Langenlois das perfekte Ambiente für eine sehenswerte Outdoor-Ausstellung. Bürgermeister Mag. Harald Leopold erklärt: „Fünf weiße Pavillons bilden den Rahmen für Gartengestaltungen und Gartenkunstinstallationen, die unterschiedliche Facetten von „Wandel“ inszenieren und erlebbar machen. Der „Gartensommer Niederösterreich“ landet damit als kompakte Intervention mitten im Stadtraum von Langenlois.“ Das Projekt entspricht den Zielsetzungen der ecoplus Regionalförderung, die Regionen wirtschaftlich und touristisch zum Blühen zu bringen und so erfolgreich für die Zukunft zu positionieren, und wird daher auch mit Mitteln aus dem Fördercall „Gartensommer spezial 2020“ unterstützt.

Visualisierung: © Baukooperative GmbH

Für die Mini-Gartenschau mit Expo-Charakter werden temporäre, begehbare Holzinstallationen errichtet, die von fünf Gartenpartnern gestaltet und bespielt werden:

Kittenberger Erlebnisgärten: Garten zum Aufatmen
Da lässt man „Harte Zeiten“ einfach hinter sich: Durch einen Kiesgarten führt der Weg hinüber in „Gute Zeiten“. Hier wandelt man auf weichem Gras vorbei an duftenden Blüten. Und inmitten von Vogelgezwitscher und Wasserspiel heißt es: Ab auf die Wellnessliege!

Gartenbauschule Langenlois: Subtropischer Pavillon
Der Klimawandel verändert das Stadtbild. Subtropische Pflanzen halten Einzug und ergänzen die heimische Flora. Wie diese wiederum mit dem Wandel umgeht, zeigen „Wiesenmodule“. Wie wunderschön sind unsere bedrohten Wildblumen?

LOISIUM WeinWelt: Ober und unter der Erd´
Rund 157.000 Jahre Erdgeschichte umfasst das Bodenprofil, das im Zuge der Bauarbeiten der LOISIUM WeinWelt freigelegt wurde. Die Gartenkunst-Installation setzt sich mit den geologischen und botanischen Phänomenen auseinander. Mitten im Grünen!

ARCHE NOAH: Vom Ursprung des Lebens
Vom Samenkorn zur Pflanze zum Samenkorn: Wie entsteht neues Leben aus einem Keim? Ein begehbares Samenkorn bietet Raum zum Entdecken und Lernen. Zudem wird Sortenvielfalt der ARCHE NOAH Hülsenfrüchtesammlung eindrucksvoll inszeniert.

Schloss Schiltern: Kontinuität und Wandel
Die Nutzung von Schloss Schiltern im Wandel der Zeit. Eine 3,5 Meter hohe Frauenstatue umspielt mit Getreidesorten, Vertikalbeete zeigen neue Varianten von Anbauflächen. Eine Hommage an den Grünraum, positive Klima-Beeinflussung und die Selbstversorgung!

Ergänzt werden die Pavillons durch eine eigens errichtete Park-Bühne, auf der kleine Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte, Vorträge, Garten- und Koch-Workshops …) stattfinden. „Im nächsten Jahr werden zu bestimmten Zeiten auch regelmäßig geführte Spaziergänge mit Gartenexperten angeboten, die durch den Erlebnisraum im Park führen und die einzelnen Installationen im Detail erklären“, so Projektleiter Wolfgang Schwarz vom Ursin Haus Langenlois, das die Projektleitung vom Gartensommer Langenlois 2020 über hat. Bereits fachmännisch restauriert wurden die zehn Barockstatuen im Park.

www.gartensommer2020.at

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