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Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März rückt eine besondere Form der Naturbewahrung in den Fokus. Im Bestattungswald Klosterwald Rohrwald nahe Stockerau wird sichtbar, dass dieser Ort weit mehr ist als eine letzte Ruhestätte: Er fungiert als langfristiger CO-Speicher und wirkt zugleich als natürlicher Schutzwall gegen die Folgen der Erderwärmung.

Der Wald ist für uns Österreicher seit jeher ein Ort der Beständigkeit. Doch während sich das Klima stetig wandelt – mit Rekordhitze, milden Wintern und unberechenbarem Starkregen – muss auch der Wald aktiv geschützt werden, um seine Funktionen zu behalten. In den sieben Bestattungswäldern von Klosterwald wird dieser Schutz zur generationenübergreifenden Aufgabe. Hier wird ökologische Verantwortung mit dem persönlichen Gedenken verwoben.

Foto: © Klosterwald GmbH

Ein Versprechen über das Leben hinaus

Wer sich für eine Bestattung unter einem Baum entscheidet, hinterlässt eine ökologische Spur, die Jahrzehnte überdauert. „Für mich ist der Bestattungswald ein doppeltes Versprechen“, erklärt Forstleiter Hubertus Kimmel vom Stift Klosterneuburg. „Er bietet den Menschen einen Ort der Würde und leistet gleichzeitig einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Wir setzen konsequent auf Vielfalt und Resilienz, denn nur eine starke Variation bei den Baumarten kann den kommenden Klimaveränderungen langfristig standhalten.“

An den bestehenden Standorten in Österreich zeigt die Waldfriedhofsverwaltung, wie dieses Konzept in der Praxis aussieht. Hier steht nicht der Rohstoff Holz im Mittelpunkt, sondern der Wald als dauerhafter „Kohlenstoff-Tresor“. Fachliche Analysen bestätigen: Durch die rechtliche Sicherung – also die Widmung im Grundbuch, die eine wirtschaftliche Abholzung ausschließt – bleibt das im Holz gebundene CO₂ über Generationen im System gespeichert.

Foto: © Klosterwald GmbH

Die Strategie gegen die Hitze: So wird der Wald „klimafit“

Damit der Wald diese Speicherfunktion erfüllen kann, setzt Klosterwald auf ein umfassendes Pflegekonzept, das die natürliche Dynamik unterstützt:

  • Zukunft durch Bestandsvariation: Klosterwald fördert gezielt die natürliche Verjüngung und setzt bei Pflanzungen auf standortgerechte, klimaresiliente Arten. Diese Vielfalt erhöht die Stabilität gegenüber Stürmen und Schädlingen spürbar.
  • Sanfte Bewirtschaftung: Statt großflächiger Eingriffe setzt man auf gezielte Entnahmen von einzelnen schadhaften Bäumen. Das schont das Kronendach, hält die Feuchtigkeit im Bestand und bewahrt die Speicherfunktion der Bäume.
  • Regelmäßige Gesundheitschecks der Bäume: Um der zunehmenden Gefahr durch Schädlinge entgegenzuwirken, überwacht Klosterwald die Bestände engmaschig. Die präventive Behandlung von Schadholz dient dabei dem gezielten Schutz des gesunden Baumbestands.
  • Der Boden als Schwamm: Totholz und wertvolle Habitatbäume fördern zudem die Bildung einer natürlichen Humusschicht. Diese dient als natürlicher Wasserspeicher, der Regen im Wald hält – ein unverzichtbarer Schutz in langen Hitzeperioden.
Foto: © Klosterwald GmbH

Verantwortung für Generationen

„Bei Klosterwald verbinden wir moderne Pflege mit wachsamer Kontrolle für jede Fläche. Wir wollen, dass die Erinnerung an einen geliebten Menschen einen geschützten Platz findet und wir gleichzeitig ein starkes Ökosystem für kommende Generationen bewahren. Zum Tag des Waldes laden wir alle ein, sich selbst ein Bild von diesem Weg zu machen,“ betont Alexander Burtscher, Geschäftsführer von Klosterwald.

So vereint das Konzept von Klosterwald würdevolles Gedenken mit aktivem Klimaschutz und schafft Räume, in denen ökologische Verantwortung weit über die eigene Lebenszeit hinaus Wurzeln schlägt.

Foto: © Klosterwald GmbH

Was ist eine Waldbestattung?

Die Baumbestattung ermöglicht eine letzte Ruhestätte inmitten der Natur. Nach der Kremation wird die Asche der verstorbenen Person in einer ökologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich eines ausgewählten Baumes beigesetzt. Bereits zu Lebzeiten können Menschen ihre letzte Ruhestätte wählen – ein Schritt, der vielen ein beruhigendes Gefühl für ihre Vorsorge gibt. Andernfalls treffen Angehörige diese Entscheidung im Todesfall. Auf klassische Grabpflege wird bewusst verzichtet, denn diese übernimmt die Natur selbst. Für die Hinterbliebenen bedeutet das eine würdevolle, aber zugleich mühelose Form des Gedenkens.

Geschäftsführer Alexander Burtscher Foto: © Klosterwald GmbH

Über Klosterwald
Die Klosterwald GmbH stellt seit 2019 Waldflächen als letzte Ruhestätten zur Verfügung. In Kooperation mit kirchlichen und kommunalen Waldbesitzern bietet Klosterwald mit Stand 26/03 an sieben Standorten in Niederösterreich, der Steiermark und Vorarlberg Waldbestattungen als Alternative zu herkömmlichen Bestattungsorten an. Der Klosterwald steht allen Menschen offen, unabhängig von Weltanschauung oder Herkunft. Die Marke Klosterwald® ist in Österreich geschützt, um eine einheitliche, ökologisch wertvolle Bestattungsalternative zu gewährleisten.