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Anika und Ingrid Katzengruber holen Gold und Silber für Niederösterreich

Beim Landeslehrlingswettbewerb der niederösterreichischen Maler haben Zwillingsschwestern einen historischen Doppelsieg gefeiert. Anika und Ingrid Katzengruber aus Biberbach überzeugten die Jury und schrieben damit Wettbewerbsgeschichte.

Großer Jubel für Niederösterreichs Top-Malerlehrlinge (v.l.): Lukas Müllner (Lehrlingsbeauftragter Landesinnung), Ingrid Katzengruber (Silber), Anika Katzengruber (Gold), Lisa Bladerer (Bronze) und Landesinnungsmeister Jürgen Kreibich  Foto:© Theo Kust

Einen solchen Ausgang hatte der Landeslehrlingswettbewerb der NÖ Maler wohl noch nie erlebt: Die Zwillingsschwestern Anika und Ingrid Katzengruber, beide ausgebildet im Betrieb von Ulrike Strohmayr in Biberbach (Bezirk Amstetten), belegten die ersten beiden Plätze. Anika sicherte sich Gold, Ingrid Silber. Den dritten Platz und damit Bronze holte Lisa Bladerer vom Lehrbetrieb Andreas Lengauer in Gresten (Bezirk Scheibbs). Landesinnungsmeister Jürgen Kreibich zeigte sich begeistert: „Zwillinge auf den ersten beiden Plätzen gab es bei unserem Landeslehrlingswettbewerb wohl noch nie.“ Er ergänzte mit einem Schmunzeln: „Unser Maler-Handwerk liegt offenbar fest in weiblicher Hand.“ Tatsächlich waren elf der 15 Teilnehmenden weiblich. Die Lehrlinge mussten beim Wettbewerb ihr Können in mehreren Disziplinen beweisen: ein vorgegebenes Motiv einteilen und aufzeichnen, einen Farbton nachmischen sowie ein Motiv farblich gestalten. Lehrlingsbeauftragter Lukas Müllner hob das durchgehend hohe Niveau hervor: „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit absoluten Top-Leistungen geglänzt.“
Auch beim parallel ausgetragenen Speedwettbewerb dominierten die Frauen: Julia Weiser (Malermeister Steinwendtner, Markersdorf) gewann vor Selina Weinknecht (Maler Schmied GmbH, St. Pölten). Constantin Fichtinger (Creativmalerei Dörfler, Bischofstetten) sicherte sich Rang drei. „Unser Malernachwuchs arbeitet gleichermaßen schnell und genau, die Zukunft unseres Handwerks ist gesichert“, so Kreibich.