Das blau-gelbe Herz schlägt kräftig mit: Benjamin Karl, Katharina Huber und Jakob Dusek sorgen für olympische Sternstunden in Mailand Cortina.
Zwischen den majestätischen Gipfeln Norditaliens haben sie ihre Spuren im Schnee hinterlassen und ganz Niederösterreich in kollektiven Jubel versetzt. Mit 18 Medaillen schreibt das Olympic Team Austria Geschichte, doch es sind vor allem die blau-gelben Erfolgskapitel, die im heimischen Kernland für Gänsehaut sorgen. Wenn man über olympische Legenden spricht, führt an diesem Namen kein Weg mehr vorbei: Benjamin Karl. Der gebürtige Wilhelmsburger raste mit über 40 Jahren zu seinem zweiten Einzel-Gold. Als ältester Wintersport-Olympiasieger aller Zeiten bewies die Snowboard-Ikone einmal mehr, dass Leidenschaft kein Verfallsdatum kennt.

Doch Karl war nicht der einzige Niederösterreicher auf dem obersten Treppchen. In der neuen Teamkombination krönte Katharina Huber aus St. Georgen am Reith ihre Karriere mit Sensationsgold. Mit technischer Präzision sicherte sie den Vorsprung ab und verwandelte das Mostviertel für einen Moment in das Zentrum der Skiwelt. Komplettiert wurde der blau-gelbe Medaillenregen durch Jakob Dusek. Der gebürtige St. Pöltner und Herzogenburger trotzte einer schweren Knieverletzung im Vorfeld und kämpfte sich im Snowboardcross in einem Herzschlagfinale zu Bronze. Gemeinsam mit dem Vorarlberger Olympiasieger Alessandro Hämmerle sorgte er für einen rot-weiß-roten Doppelerfolg auf dem Podest. Ob die Routine des „Snowboard-Kaisers“, der goldene Schwung von Huber oder Duseks beeindruckendes Comeback – die Spiele von Mailand Cortina 2026 zeigen, dass Niederösterreichs Weg direkt zum Olymp führt.


















