Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentiert eine neue Wirtschaftsstrategie für mehr Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
Im prunkvollen Landhaus in St. Pölten herrscht Aufbruchstimmung, als Johanna Mikl-Leitner das Podium betritt. Die Botschaft der Landeshauptfrau ist klar: In Zeiten globaler Unsicherheit setzt Niederösterreich auf Angriff. Mit der „Wirtschaftsstrategie 2030+“ stellt das Land die Weichen für eine Zukunft, in der Produktivität und Forschung die Hauptrollen spielen. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des Wohlstands für die nächste Generation.
Die Zahlen geben Anlass zu Optimismus. Nach schwierigen Jahren prognostizieren Experten für 2026 ein Wachstum von rund 1,25 Prozent. Doch Ausruhen ist keine Option, denn der Wettbewerb ist hart. Wirtschaftsforscher Christian Helmenstein mahnt, dass man sich gegen hunderte Regionen weltweit behaupten müsse. Der Fokus liegt daher auf Nischen, in denen das Land zur Weltspitze gehört – von der Weltraumtechnik bis zur Kreislaufwirtschaft. Ein neuer Fördercall für Prototypen soll zudem sicherstellen, dass kluge Ideen aus dem Labor direkt in die Marktreife wandern.

Wie dieser Glaube an den Standort in der Praxis aussieht, verkörpert Unternehmer Karl Winkler. Mit einer 14-Millionen-Euro-Investition in Karlstetten zeigt er, dass Verwurzelung und Innovation Hand in Hand gehen. Die Strategie sieht vor, solche Betriebe durch Bürokratieabbau und digitale Beschleunigung zu entlasten. Während Mikl-Leitner klare Forderungen nach niedrigeren Lohnnebenkosten Richtung Wien schickt, arbeitet das Land bereits am Fundament: Das Ziel sind 10.000 Forscher in den Betrieben und eine Kaufkraft, die weiterhin die Spitze Österreichs markiert. Es ist ein Versprechen an die Kinder des Landes, dass Niederösterreich das Tempo der Zukunft selbst vorgibt.

















