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40-Millionen-Euro-Projekt an der Donau ist Leuchtturm der Region

Das neue Kremser Erlebnisbad „Mirador“ ist fertig. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte das Projekt bei der Eröffnungsfeier als „Ort der Zukunft“ – eine architektonische und freizeittechnische Erfolgsgeschichte, die 40 Millionen Euro gekostet hat und 45 Firmen beschäftigte. Das Freibad startet sofort in die Sommersaison, das Hallenbad folgt am 1. September.

Banddurchschneiden bei der Eröffnungsfeier des neuen Erlebnisbades „Mirador“ in Krems Foto: © NLK Filzwieser

Nach zwei Jahren Bauzeit öffnet sich das Mirador zwischen Donau und Stein. Die Landeshauptfrau beschrieb es als „neue Oase“ – ein Ort, „wo ganz viele Familien ihre Erinnerungen haben werden“. Das alte Hallenbad war mehr als 50 Jahre alt und „zerbröselt uns förmlich unter den Fingern“, wie Projektleiter Roland Dewisch erklärte. 15 Jahre dauerte die Debatte, bis die Entscheidung fiel. Architektonisch besticht das Mirador durch sein innovatives Konzept: Wasserbecken auf drei verschiedenen Ebenen ermöglichen maximales Erleben und bieten gleichzeitig spektakuläre Ausblicke auf Stift Göttweig, die Wachau und Krems selbst. Die Architekten von skyline architekten schufen „ein begehbares Gebäude, das mit der Landschaft verzahnt ist“, wie Udo-Friedrich Schuster erläuterte. Material und Farben orientieren sich an der Umgebung – vom Schimmer der Donau bis zu natürlichen Grüntönen. Das Bad richtet sich an alle: Familien mit Kindern, Saunagänger in der Wellnessoase und Extremsportler. Bürgermeister Peter Molnar nannte es „die größte Infrastrukturausgabe der letzten und nächsten 40 Jahre“. Das Eröffnungsfest lockt mit Live-Musik von klassisch bis Funk – von der Premiere der Klavierballade „Mirador“ bis zu tanzbarem Soul.