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Erlebniswelt Tulln zeigt, wie Grünflächen Hitze und Trockenheit trotzen

Anhaltende Hitze und Wassermangel setzen Gärten und Grünflächen immer stärker unter Druck. Die „Natur im Garten“ Erlebniswelt DIE GARTEN TULLN zeigt anhand von 70 Mustergärten, wie sich Grünräume klimafit gestalten lassen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont dabei die Verantwortung für kommende Generationen.

Thomas Uibel (Prokurist Garten Tulln), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Gartenleiterin Susanne Leeb im „Garten im Klimawandel“ der Garten Tulln. Foto: © NLK Pfeiffer

Trockenheit und Hitze machen Gärten und öffentlichen Grünflächen zunehmend zu schaffen. Die GARTEN TULLN zeigt, wie sich diesen Herausforderungen begegnen lässt – praxisnah statt theoretisch. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt: „Mit klimafitten Grünräumen schaffen wir nicht nur widerstandsfähige Lebensräume für Mensch und Tier, sondern gestalten auch die Voraussetzungen für die beste Zukunft unserer Kinder.“ Auf dem Gelände setzen die Verantwortlichen auf durchdachte Maßnahmen. Im „Nie wieder gießen“-Beet wachsen genügsame Stauden wie Lavendel oder Wüstensalbei auf magerem Substrat – ganz ohne zusätzliches Gießen. Bäume wie Zürgelbaum oder Gleditschie spenden Schatten und kühlen ihre Umgebung. Auch der Boden spielt eine Rolle: Mulchen und wasserdurchlässige Beläge speichern Feuchtigkeit und geben sie in Trockenzeiten wieder ab. Fassaden- und Dachbegrünungen wie die „Wachsende Wand“ senken zusätzlich die Temperaturen und entlasten bei Starkregen die Kanalisation. Wer diese Ideen im eigenen Garten oder auf dem Balkon umsetzen möchte, findet weitere Tipps unter www.naturimgarten.at/sommerzeit.