Die Westbahn bringt frischen Wind und schnellere Verbindungen nach Wiener Neustadt
Ein Hauch von Aufbruch liegt in der Luft am Bahnhof Wiener Neustadt, während die ersten Fahrgäste die glänzenden neuen Züge besteigen. Mit dem offiziellen Startschuss durch LH-Stellvertreter Udo Landbauer beginnt für Pendler:innen und Reisende in Niederösterreich eine neue Ära des Schienenverkehrs: Die Westbahn erobert die Südstrecke und bricht damit das bisherige Monopol auf dieser Route auf.

Das Herzstück dieser Expansion ist Wiener Neustadt, das als zentrale Drehscheibe massiv aufgewertet wird. In nur 27 Minuten erreichen Pendler von hier aus Wien Meidling, während die Fernstrecke bis nach Klagenfurt in der beeindruckenden Zeit von zwei Stunden und 38 Minuten bewältigt wird. Zum Einsatz kommen dabei drei fabrikneue Hochgeschwindigkeitszüge des Typs SMILE, die mit 250 km/h über die Gleise gleiten. Im Inneren erwartet die Passagiere ein Komfort, der eher an ein Wohnzimmer als an einen Waggon erinnert: Ledersitze, kostenloses WLAN und Steckdosen an jedem Platz gehören zum Standard. Verkehrslandesrat Landbauer sieht im Einzug des privaten Anbieters vor allem einen Motor für Qualität, denn Pünktlichkeit und Service seien für die Familien und Pendler im Land entscheidend. Ab sofort rollt die Westbahn dreimal täglich, wobei das Angebot bis Ende Mai auf fünf tägliche Verbindungen aufgestockt wird. Von Wien über Graz bis nach Villach entsteht so ein durchgängiges Netz, das die Regionen enger zusammenrücken lässt und modernes Reisen auf ein neues Level hebt.
















