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An alle Anzugträger und Liebhaber gepflegter „Bügelfaltenhosen“: Was ist schlimmer, als eine „Bügelfaltenhose“, die keinen eingebügelten Stoffbruch, wie es in der Fachsprache heißt, hat?

Richtig! Ein glatter Kleiderbügel, der nicht imstande ist, genau diese Hose zu „halten“. Langsam und völlig unbemerkt rutscht das edle Beinkleid so lange einseitig ab, bis es schließlich im Schrankboden völlig verknittert dahinsiecht.

Um 1900 hat man die Bügelfalte erfunden und verlieh dem bis dahin lose herabfallenden Beinkleid Straffheit, so Wikipedia. Weiter: „Käufer, die Wert auf eine Bügelfalte legen, messen die Qualität einer Hose an der Dauerhaftigkeit bzw. der Schärfe der Bügelfalte.“

Ich mag eine scharfe Bügelfalte beim Anzug. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach einem Antirutsch-Bügelfaltenhosen-Kleiderbügel. In vier Modehäuser war man entweder unwillig oder nicht vermögend, mir so ein Teil zu verkaufen.

Eine Verkäuferin: „Wir verkaufen Kleidung und nicht Kleiderbügel. Gehen Sie in das schwedische Möbelhaus – die haben das sicher.“

Darauf hatte ich gerade keine Lust. Also ging es ins Modehaus Nr. 5 und wurde fündig. Vier Stück bekam ich gratis und freue mich unendlich, meinen Bügelfaltenhosen durch einen praktischen Antirutsch-Bügelfaltenhosen-Kleiderbügel von nun an ein langes Trägerleben zu ermöglichen.

Wie steht es um Ihren Kleiderbügel? Schreiben Sie mir wie immer unter fm.zagler@outlook.com

Symbolbild: @ Pexels auf pixabay