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Mit 1.150 Leihrädern und der Aktion „Niederösterreich radelt“ startet das Land in den Radfrühling

Wenn die ersten Sonnenstrahlen den Asphalt erwärmen, erwacht in Niederösterreich die Lust auf Bewegung. Über 1.150 blau-gelbe Leihräder stehen an 240 Stationen bereit, um Pendler, Schüler und Ausflügler umweltfreundlich an ihr Ziel zu bringen. Der Saisonauftakt verspricht nicht nur frischen Wind um die Nase, sondern macht das Fahrrad endgültig zum unverzichtbaren Partner im Alltag.

Susanna Hauptmann (GF Radland NÖ) und LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Foto: © NLK Pfeiffer

Es ist ein leises Klicken, wenn das Schloss entriegelt, und schon beginnt die Fahrt durch die aufblühende Landschaft. Dass dieses Angebot den Nerv der Zeit trifft, belegen die beeindruckenden Zahlen des Vorjahres: Satte 362.000 Mal schwangen sich die Menschen 2025 auf ein nextbike. Verkehrslandesrat Udo Landbauer sieht darin eine Bestätigung für den Erfolg der unkomplizierten Alltagsmobilität, die längst über das reine Freizeitvergnügen hinausgeht. Doch der Frühling bringt mehr als nur praktische Leihräder. Mit dem 20. März fiel auch der Startschuss für die landesweite Motivationskampagne „Niederösterreich radelt“. Hier zählt jeder einzelne Kilometer, egal ob er auf dem Weg zum Bäcker oder bei einer sportlichen Tour gesammelt wird. Wer frühzeitig in die Pedale tritt, wird belohnt. Bereits Ende März lockten die ersten Gewinne für fleißige Kilometersammler, während die Challenge „Anradeln“ bis April zusätzliche Anreize bietet. Laut Susanna Hauptmann vom Radland Niederösterreich ist es genau diese Mischung aus spielerischem Wettbewerb und niederschwelliger Verfügbarkeit, die den Umstieg auf den Sattel so attraktiv macht. Wenn am Ende nicht nur die Fitness steigt, sondern auch attraktive Preise winken, wird der Weg zur Arbeit fast schon zum Kurzurlaub.